Bruhrainer Zeitung

Wein und Gesang Frankfurter A-cappella-Quartett und Sommelier an der Eremitage

Mit viel Genuss im Abendrot

Waghäusel.Großartiger Gesang, großartiger Wein und ein großartiges Ambiente vor der untergehenden Abendsonne über der Waghäuseler Eremitage. Die überaus stimmungsvolle Premiere der Veranstaltung „Wein und Gesang“ mit dem Frankfurter A-cappella-Quartett „Wein und Liebe“ sowie den Erzeugnissen des Weinguts Heitlinger erfüllt den Anspruch einer Wiederholung.

Ideengeber waren die jungen Sänger mit dem Kirrlacher Felix Müller, die bei dem Waghäuseler Galeristen Rolf Heinzmann auf offene Türen des Küchenbaus der Eremitage stießen und auch den einheimischen „Jungwinzer“ Heinz Heiler, Inhaber der beiden Weingüter Heitlinger und Burg Ravensburg, von dem Gedanken begeisterten. Dank der wärmenden Herbstsonne wurde „Wein und Gesang“ in den Außenbereich des Eremitage-Gartens verlegt und sorgte dort für ein berauschend schönes Happening.

Veranstalter Rolf Heinzmann nutzte vor zahlreichen Wein- und Gesangsfreunden die Gelegenheit sein großes Fachwissen über den Rebensaft zu präsentieren. Zusammen mit dem Heitlinger-Sommelier Jan Dauters kredenzte Heinzmann die Philosophie von Deutschlands größtem Bio-Weingut aus dem Kraichgau. „Dort werden die Trauben vom Weinberg auf luftgefederten Transportfahrzeugen zur hochmodernen Kelter gebracht, damit die Trauben nicht beschädigt werden“, bestätigte Rolf Heinzmann den hohen Anspruch an die Heitlinger Qualitätsoptimierung. Sommelier Jan Dauters erinnerte bei der öffentlichen Weinprobe im Waghäuseler Eremitagepark auch an die „immensen Möglichkeiten, die mit Blick auf den Weinbau in Baden noch vorhanden sind“. Dazu zähle auch, dass im Kraichgau die gleichen geologischen Voraussetzungen vorhanden sind wie im Burgund, war zu hören. Hohen Respekt vor der Arbeit seiner mittlerweile 80 festangestellten Mitarbeiter äußerte Inhaber Heinz Heiler. Neben dem Weingenuss sorgte auch der hochprofessionelle Gesang des Frankfurter Vokalquartetts für eine berauschende Stimmung. Felix Müller und seine Kommilitonen Max Pfreimer, Robin Brosowski und Klaus-Jakob Vleeming begeisterten die Besucher mit klassischer Trinklieder-Literatur von Franz Schubert oder Felix Mendelsohn Bartholdy.