Bruhrainer Zeitung

Unfall Biker stößt beim Überholen frontal mit Geländewagen zusammen / Auto überschlägt sich mehrfach / Lebensgefährlich verletzter 26-Jähriger kommt mit Rettungshubschrauber in Krankenhaus

Motorradfahrer wird 24 Meter weit geschleudert

Archivartikel

Kraichtal.Das schöne Frühlingswetter lockte am Wochenende auch zahlreiche Auto- und Motorradfahrer auf die Straßen der Region. Dabei kam es auf der L 554 im Kraichtal allerdings zu einem schweren Unfall, bei dem ein Biker lebensgefährliche Verletzungen davontrug und sich ein beteiligtes Auto mehrfach überschlug.

Wie die Polizei mitteilt, befuhr der 66-jährige Fahrer eines blauen Toyota Geländewagens gegen 14.40 Uhr die Landstraße zwischen Unteröwisheim und Münzesheim. Dabei kam ihm auf seiner Spur plötzlich ein 26-jähriger Motorradfahrer entgegen, der einen bislang unbekannten Autofahrer überholte.

Massive Beschädigungen

Der Biker kollidierte frontal mit dem Auto des 66-Jährigen. Der Motorradfahrer schlug auf die Frontscheibe des PKW und flog anschließend rund 24 Meter weit durch die Luft. Das Motorrad blieb in mehrere Teile zerbrochen am Straßenrand liegen. Der Geländewagen kam in der Folge des Zusammenstoßes ins Schleudern und überschlug sich mehrfach. Er wurde massiv beschädigt und blieb einige Meter weiter auf den Rädern stehen.

Wie die Polizei berichtet, erlitt der Biker ein Schädel-Hirn-Trauma und musste reanimiert werden. Der 26-Jährige wurde schließlich mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Nach ersten Erkenntnissen bestand Lebensgefahr. Der Autofahrer war nach Angaben der Ermittler offensichtlich nicht angeschnallt. Er kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Der entstandene Sachschaden beträgt ca. 9.000 Euro. Die L 554 musste zur Unfallaufnahme voll gesperrt werden.

Zwei Stunden gesperrt

Der entstandene Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen rund 9000 Euro. Die L 554 musste zur Unfallaufnahme rund zwei Stunden lang voll gesperrt werden.

Die Polizei war mit zahlreichen Streifenwagen und dem Verkehrsunfalldienst vor Ort. Außerdem waren zwei Rettungswagen, zwei Notärzte und ein Rettungshubschrauber im Einsatz. 7aktuell/pol/beju