Bruhrainer Zeitung

Relegation KSC-Trainer Alois Schwartz will kühlen Kopf behalten

„Nicht in Euphorie verfallen“

Karlsruhe.Der Fußball-Drittligist Karlsruher SC will die Relegationsspiele um den Aufstieg in die 2. Bundesliga optimistisch, aber mit kühlem Kopf angehen. „Wir dürfen nicht in Euphorie verfallen“, sagte KSC-Trainer Alois Schwartz zwei Tage vor dem Hinspiel gegen den Zweitliga-Drittletzten FC Erzgebirge Aue am morgigen Freitag im Karlsruher Wildparkstadion.

Als warnendes Beispiel führte er das letzte Saisonspiel gegen Carl Zeiss Jena an, das der KSC am Samstag mit 2:3 verloren hatte. „Da haben wir losgelöst Fußball gespielt. Das war zwar ein schönes Spiel für die Zuschauer, viele Torraumszenen und fünf Tore. Das wollen wir natürlich nicht machen“, sagte Schwartz.

Die Vorfreude in Karlsruhe ist allerdings riesig. „Ganz Karlsruhe will. Und wir auch“, erklärte Innenverteidiger Daniel Gordon. „Die Bäckersfrau spricht mich an und wünscht einem Glück. So ist das in ganz vielen Situationen, an der Tankstelle oder sonst wo“, erklärte der 33-Jährige.

Sachsen scheitern mit Einspruch

Das Rückspiel findet am Dienstag, 22. Mai, in Aue statt. Mit ihrem Einspruch gegen die Wertung der Zweitliga-Niederlage bei Darmstadt 98 sind die Sachsen gescheitert. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wies den Einspruch am Mittwoch zurück. Aue war durch das 0:1 auf den Abstiegsrelegationsplatz gerutscht. dpa