Bruhrainer Zeitung

Ehrung OB Heiler überreicht goldene Verdienstmedaille

Oechslers ausgezeichnet

Waghäusel-Kirrlach.Lüge ist nicht gleich Lüge. Bestätigt hat diese These auch Pfarrer Peter Bretl von der Katholischen Seelsorgeeinheit Waghäusel-Hambrücken. Anlass war das Jubiläum des von Heide und Rita Oechsler vor 40 Jahren gegründeten Mädchen-Singkreises in Kirrlach. Die beiden Protagonistinnen wurden mit einem Vorwand ins Stadtbräu des SSV Waghäusel gelockt. Überrascht waren Heide und Rita Oechsler vor Ort, als sich dort auf Initiative von Diana Drexler neben vielen Weggefährten auch Oberbürgermeister Walter Heiler sowie die Pfarrer Wolfgang Specht, Johannes Zwick und Peter Bredl eingefunden hatten. Statt eines Geburtstags wurde das 40-jährige Bestehen der „Singgruppe Sonnenschein“ gefeiert. Am kommenden Kerwe-Sonntag, 14. Oktober, findet um 10.30 Uhr in der Katholischen Kirche St.Cornelius und Cyprian in Kirrlach ein Jubiläumsgottesdienst statt.

Oberbürgermeister Walter Heiler würdigte die ehrenamtliche Leistung der beiden Kirrlacher Frauen in den zurückliegenden vier Dekaden. „Sie haben im Oktober 1978 die Mädchensinggruppe gegründet und im Laufe der 40 Jahre sehr viel für die katholische Jugendarbeit in Kirrlach getan“, lobte das Stadtoberhaupt. Betreut wurden in den Guppenstunden, bei Ferienfreizeiten sowie bei der Gestaltung von Gottesdiensten bisher fast 800 Kinder und Jugendliche. „Heide und Rita Oechsler vermitteln den Kindern Gemeinschaft, Fürsorge, Freude und Spaß am Singen, Basteln und Spielen“, fand OB Heiler anerkennende Worte. Dabei stellte er den besonderen Wert des Engagements heraus, „ohne dies unsere Gesellschaft nicht funktionieren würde“. Die Singgruppe Sonnenschein beteiligt sich auch immer wieder am kulturellen Leben von Waghäusel sowie am Ferienprogramm der Stadt und am Kirrlacher Weihnachtsmarkt. Für ihre ehrenamtliche Tätigkeit erhielten Heide und Rita Oechsler die Verdienstmedaille der Großen Kreisstadt Waghäusel in Gold. Die beiden Geehrten erinnerten an die Anfangsjahre. „Eingeladen zur ersten Gruppenstunde hatten wir alle Mädchen der zweiten und dritten Klassen. Gekommen waren neun Kinder, nach zwei Jahren hatten wir bereits 50 Mädchen in den Gruppenstunden“, erläuterte Heide Oechsler. klu