Bruhrainer Zeitung

Karlsruher SC Beim Nachholspiel gegen VfL Osnabrück sind Leidenschaft und Kampf gefordert / U19 siegt gegen Stuttgart

Selbstvertrauen soll den Sieg bringen

Karlsruhe.Ein Flutlichtspiel wartet auf den Karlsruher SC am morgigen Mittwochabend (19 Uhr) beim VfL Osnabrück. Wenn die vor Weihnachten witterungsbedingt abgesagte Partie angepfiffen wird, werden die Grundtugenden gegen offensiv starke Gastgeber gefragt sein. 400 Zuschauer werden aus Karlsruhe erwartet.

Die Hausaufgaben hat der KSC mit dem Sieg gegen Fortuna Köln gemacht, auch wenn man nach dem 1:0 nicht hatte nachlegen können. Dennoch kann es, so KSC-Stürmer Anton Fink, mit breiter Brust zum VfL gehen. „Wir haben eine gute Stimmung”, so auch Coach Alois Schwartz. David Pisot, Vizekapitän des KSC und Ex-Osnabrücker, erklärte auf der Pressekonferenz, dass in Osnabrück die Grundtugenden gefragt seien und man diese – Leidenschaft und Kampf – an den Tag legen wolle, um etwas aus Osnabrück mitzunehmen. „Die Stimmung ist im Moment gut, klar wir haben das Heimspiel gegen Fortuna Köln gewonnen. Dementsprechend ist das Selbstvertrauen. So wollen wir nach Osnabrück fahren und rechnen uns Chancen aus.“ Es werde ein schwieriges Spiel, da der VfL „Rückenwind“ habe. Aber Pisot denke, „dass wir in der Lage sind in Osnabrück was mitzunehmen.“

Die Gastgeber hatten am vergangenen Spieltag den Chemnitzer FC mit 6:1 geschlagen und ein Ausrufezeichen gesetzt. Der VfL hat Blut geleckt und will auch den KSC aus dem Stadion schießen. „Osnabrück wird uns nichts schenken, aber da können wir gut dagegen halten mit unserer Aggressivität und unserem Spielwitz. Es wird sehr gute Stimmung sein, aber wir wollen was mitnehmen und haben genügend Selbstvertrauen“, sagt KSC-Spieler Pisot.

Bei den Badenern wird Andreas Hofmann nicht dabei sein. Er hat weiterhin Trainingsrückstand, Marcel Mehlem (Oberschenkelprobleme) ist angeschlagen und hat ein Fragezeichen hinter seinem Einsatz. Für ihn könnte aber Kapitän Kai Bülow spielen.

Die Mannschaft sei enger zusammengerückt. Marco Thiede habe seine Sache gut gemacht und auch Burak Camoglu sei nahe dran, so Schwartz. „Auch er ist eine Möglichkeit“, deutet Schwartz an, dass man in der Englischen Woche „mal wechseln“ könne. Fans, die das Training verfolgen wollen, dürfen zu Hause bleiben. In der Englischen Woche werde man nicht mehr von Osnabrück in den Wildpark zurückkehren, sondern direkt nach Halle (Samstag, 14 Uhr) weiter fahren, erklärte Schwartz.

U19 bleibt "Heimmacht"

Entspannte und glückliche Gesichter sah man aufseiten des KSC nach dem 2:0(1:0)-Sieg der U19 gegen den VfB Stuttgart. Die Badener hatten damit nicht nur wichtige drei Punkte gegen den Abstieg aus der A-Junioren-Bundesliga geholt, sondern waren auch ihrem Ziel, in den verbleibenden sechs Heimspielen eine “Heimmacht” zu werden, einen Schritt näher gekommen.

Die Karlsruher kämpften von Beginn an um jeden Ball und hielten die Stuttgarter vom Tor fern. Nach einer Ecke der Stuttgarter leiteten die Karlsruher einen schnellen Konter ein und Tim Kircher (5.) sorgte mit seinem Tor für die Führung des KSC. Zwar drängten die schwäbischen Gäste auf den Ausgleich, der KSC verteidigte aber gut und ging strikt in jeden Zweikampf.

Der VfB kam kaum gefährlich vors Tor des KSC, Chancen hatte er keine. Das Tor fiel aber nach dem Pfiff des Schiedsrichters. Nach Foul an Kircher gab es Elfmeter, den Oliver Wähling (58.) zum 2:0 für den KSC verwandelte. mia