Bruhrainer Zeitung

Weltkindertag Pflegeeinrichtung unterstützt Vinzentiusverein / Zusammenhalt in Gemeinde fördern

Senioren sammeln und spenden Spielzeuge

Archivartikel

Waghäusel.„Die Beteiligung an der Spielzeugsammlung haben unsere Erwartungen deutlich übertroffen“, freut sich Maike Brüggemeier, Leiterin der Pro Seniore Residenz. Anlässlich des heutigen Weltkindertages rief die Pflegeeinrichtung erstmals dazu auf, verschiedenste Spielsachen für Kinder bis 15 Jahren zu sammeln, um diese an den Vinzentiusverein Wiesental weiterzugeben. Mit seinen eigenen Initiativen wie „Baby & Co.“ oder der Krabbelgruppe unterstützt der Verein Familien aus der Gemeinde.

Groß war die Beteiligung unter den Angehörigen der Bewohner, Mitarbeitern, Freunden des Hauses, aber auch Menschen aus umliegenden Gemeinden. „Uns als Unternehmen ist eine generationsübergreifende Arbeit sehr wichtig. Insbesondere liegt uns hier in Waghäusel der soziale Zusammenhalt in der Gemeinde am Herzen“, begründet Brüggemeier die Kooperation mit dem Vinzentiusverein.

Außerdem soll die bestehende Zusammenarbeit mit der katholischen Kirchengemeinde weiter intensiviert werden. „Unsere Senioren erfahren von der Gemeinde in großem Maße Stärkung und Unterstützung, das wollen wir zurückgeben. Besonders für die Kinder aus der Gemeinde möchten die Bewohner etwas machen. Daher war die Spielzeugsammlung zur Unterstützung des Vinzentiusvereins eine willkommene Gelegenheit“, so Brüggemeier.

Die vielen gut erhaltenen Spielsachen werden morgen durch die Vertreterinnen der Pro Seniore Residenz Maike Brüggemeier und Alexandra Metzger sowie einiger Bewohner an das Team von „Baby & Co.“ und Vertreterinnen des Vinzentiusvereins übergeben.

Auf die Kinder hören

„Kinder brauchen Freiräume“, lautet das Motto des Weltkindertages. Damit rufen das Deutsche Kinderhilfswerk und Unicef Deutschland Bund, Länder und Kommunen dazu auf, mehr Möglichkeiten zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen zu schaffen. Die Kinderrechtsorganisationen appellieren an Politiker, die Meinung der nachwachsenden Generation ernst zu nehmen und ihre Belange bei Entscheidungen, die sie betreffen, durchgehend zu berücksichtigen.

Auch in der Schule und Freizeitgestaltung brauchen Kinder und Jugendliche mehr Freiräume, so die Forderung. Ebenso sind Eltern dazu aufgerufen, ihren Kindern die Möglichkeit zu geben, sich frei zu entwickeln. Dazu gehören vor allem Freiräume, in denen sie eigenständig ihr Umfeld erschließen und ihre eigene Persönlichkeit ausbilden können.

Zum Weltkindertag finden bundesweit viele hundert Aktionen statt. Das Deutsche Kinderhilfswerk und Unicef Deutschland nutzen den Weltkindertag gemeinsam mit anderen Jugendorganisationen, um mit Aktionen auf die Situation der Kinder und ihrer Rechte aufmerksam zu machen. Schließlich sind die Kinderrechte seit 1989 in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben. Danach hat jedes Kind das Recht auf Überleben und persönliche Entwicklung, einen angemessenen Lebensstandard sowie Schutz und Beteiligung. jsp