Bruhrainer Zeitung

Ferienprogramm Vom Einkaufszentrum bis zur Tipi-Übernachtung

Sportlich, spannend, spaßig

Waghäusel.Auch in der zweiten Hälfte der Sommerferien hielt das Waghäuseler Ferienprogramm ein großes Angebot für Kinder und Jugendliche bereit. Größere Ausflüge gab es zum Erlebnispark Tripsdrill und ins Planetarium Mannheim, kleinere Gruppen fuhren zum Abenteuerspielplatz nach Ketsch und in den Waldseilpark nach Durlach, wo die Jugendlichen in luftiger Höhe einen Parcours absolvieren mussten.

Ein Einkaufszentrum gewährte den Kindern Einblicke in seine täglichen Abläufe. Bei zwei Fahrradtouren stand die Kultur im Mittelpunkt: Einmal radelte man nach Stettfeld, um im Römermuseum an einer Führung teilzunehmen. Die andere Tour bot einen Einblick in die Geschichte der Stadt Waghäusel.

Kreativität und Geschick waren beim Didgeridoo-Workshop gefragt, bei dem die Teilnehmer ihr eigenes Instrument bauen, bemalen und spielen lernen konnten. Weitere Kreativangebote waren unter anderem das Filzen von Aliens und Froschköniginnen oder das Herstellen von duftenden Wellnessgeschenken und Tieren aus Tontöpfen. Zudem wurden Holzfiguren gebastelt und bemalt sowie Körnermäuse genäht.

Zum ersten Mal befand sich ein Graffiti-Workshop im Programm, in dem die Jugendlichen verschiedene Sprühtechniken, aber auch den verantwortungsvollen Umgang und die rechtlichen Folgen lernten. Großer Beliebtheit erfreute sich die Veranstaltung "Spiel und Spaß rund um den Hund", bei der die Kinder den richtigen Umgang mit den Tieren beigebracht bekamen. Auch das Ökomobil des Regierungspräsidiums, dessen Mitarbeiter die heimische Tier- und Pflanzenwelt näherbrachte, war in Waghäusel zu Gast.

Eine Übernachtung im Tipi-Zelt erlebten einige Kinder am Erlichsee, das gelungene Event wurde von einer Nachtwanderung und einem Lagerfeuer abgerundet. Beim Tennis, Tischtennis und Badminton lernten die Teilnehmer die grundlegenden Techniken der Sportarten. Ein Fußballnachmittag richtete sich nur an Mädchen, die in Gruppen eingeteilt für das Fußballabzeichen trainierten. Das Bogenschießen forderte Zielgenauigkeit und Konzentration.

Aus Lego-Steinen bauten die Teilnehmer an drei Nachmittagen eine bunte Stadt. Sehr abwechslungsreich war auch der Zirkusworkshopoder der Besuch bei der Feuerwehr, die Geräte und Wagen zeigte. zg