Bruhrainer Zeitung

Flohmark Erlös kommt Kindergärten zugute

Tiefbauamt verkauft über 2000 Verkehrszeichen

Archivartikel

Karlsruhe.Den Straßennamen als originales Verkehrsschild neben der Hausnummer an der Wand? Das hat was, denken sich immer mehr Menschen. Die Flohmärkte, auf denen ausgediente Verkehrsschilder von den Behörden verkauft werden, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Das weiß auch die Betriebsabteilung „Verkehrslenkung“ des Karlsruher Tiefbauamtes, die am Samstag, 28. Juli, von 10 bis 14 Uhr den mittlerweile 13. Schilderflohmarkt in der Neureuter Straße 21 veranstaltet.

Im Betriebshof stehen an diesem Tag über 2000 abgebaute Originalverkehrszeichen aller Art zum Verkauf, wie es in einer Pressemitteilung der Stadt heißt. Darunter befinden sich aber nicht nur ausgediente Stop-, Baustellen-, Radfahrer-, Einbahnstraßen- und Hinweisschilder. An diesem Tag haben die Besucher zudem die Möglichkeit, sich Straßennamenschilder aus Emaille nach persönlichem Wunsch anfertigen zu lassen.

Aufgrund des vielfältigen Angebots und der Erfahrung aus vergangenen Jahren, in denen Gäste aus Stuttgart, Rastatt, Mainz oder Bruchsal begrüßt werden konnten, rechnen die Veranstalter wieder mit überregionalem Zuspruch. Wer daher pünktlich zum Start um 10 Uhr beim Tiefbauamt erscheint, hat die größte Auswahlmöglichkeit.

Rekordsumme steigern

Die Ideen zur Verwendung der erstandenen Schilder sind vielfältig. So macht sich ein Stoppschild prima an der Tür von Jugendlichen und eine Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung in der eigenen Einfahrt sorgt sicherlich für zahlreiche Lacher bei den Nachbarn.

Den Erlös des Schilderflohmarktes erhalten auch in diesem Jahr die städtischen Kindergärten. Beim vergangenen Verkauf kam die Rekordsumme von 16200 Euro zusammen. Die Verkehrslenkung hofft, diesen Betrag beim jetzigen Flohmarkt nochmals zu steigern. cao/zg