Bruhrainer Zeitung

Gefahrstofflager Initiative informiert in Germersheim

Widerstand gegen Gifte

Archivartikel

Germersheim/Philippsburg/Oberhausen-Rheinhausen.Zu einer weiteren Informationsveranstaltung lädt die Bürgerinitiative gegen die Erweiterung des Gefahrstofflagers Lingenfeld/Germersheim am Donnerstag, 7. Juni, um 19 Uhr in die PAN Vinothek, Klosterstraße 2, in Germersheim. „Wir informieren über den Stand des Verfahrens zur Stilllegung des bestehenden Lagers im Gebäude 7983 sowie über den Stand des Antrages zur Erweiterung von 70 auf mindestens 1900 Tonnen im Gebäude 7915“, kündigt BI-Vorstandsmitglied Ute Etzkorn-Hambsch aus Oberhausen-Rheinhausen an.

Auf der linksrheinischen Seite will die Firma DLA Distribution Europe, US Depot Germersheim, eine Erweiterung ihrer Lagermenge von 70 Tonnen auf vermutete 3100 Tonnen genehmigt bekommen. Untergebracht werden sollen, wie es heißt, „sehr giftige, giftige, brennbare, entzündbare oder ätzende Stoffe und Gemische“. In Germersheim geht man von 400 Gefahrguttransporten täglich aus. Philippsburg mit seinen Stadtteilen sowie Oberhausen-Rheinhausen liegen in unmittelbarer Nähe.

An der BI beteiligen sich auch Philippsburger, Oberhausen-Rheinhausener und Waghäuseler. Mit der Bürgerversammlung macht die BI deutlich: „Nein zu giftigen, hochentzündlichen und umweltgefährlichen Stoffen vor unserer Nase.“ Die breit aufgestellte Bürgerinitiative fordert die Anwohner auf: „Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung und stellen Sie uns Ihre Fragen.“ Bei einem Unfall kenne der Wind nämlich keine Landesgrenze. wr