Adelsheim

Präventionstage An der Martin-von-Adelsheim-Schule

Aggression durch körperliche Betätigung abbauen

Archivartikel

Adelsheim.Die „Martin-von-Adelsheim-Schule“ legt großen Wert darauf, dass die Schule ein Ort des guten Miteinanders, der Sicherheit und des Lernens ist und dass den Schülern soziale Normen, sowie ein Bewusstsein für ihre Gesundheit, vermittelt werden.

Jugendliche stärken

Gerade im Zeitalter der Digitalisierung möchte die Schule außerdem ihren Beitrag dazu leisten, die Kinder- und Jugendlichen zu stärken, damit sie selbstsicher und gesundheitsbewusst ihren Weg gehen können. Bereits vorhandene Präventionsprojekte wurden durch zwei weitere Präventionstage erweitert. Die Organisation lag hierbei im Wesentlichen in den Händen von Präventionslehrerin Kathrin Friedel und Schulsozialarbeiterin Stefanie Adrian.

Dabei informierten Referenten und Lehrkräfte die Klassen fünf bis sieben bei mehreren Workshops, rund um das Thema: „Geht es auch ohne … Gewalt, Aggression, Beleidigung und Mobbing?“. Es wurden Workshops zum Thema aus den Bereichen Sport, körperliche Aktivität, Ernährung und Kommunikation angeboten. Stress, der oft Auslöser von Aggression sein könne, könne durch sportliche Betätigung, sowie auch durch Yoga und Tanzen abgebaut werden.

Die Workshop-Teilnehmer setzen dies alles in die Tat um und erlebten, dass sie sich danach entspannter und ausgeglichener fühlten.

Im angrenzenden Eckenbergwald wurde gejoggt, Kraftübungen und Team-Spiele durchgeführt. Beim Workshop „Coole Songs ohne Gewalt, geht das“? ging es darum, Gewalt und Aggression in Liedtexten und Sprache zu entdecken und danach alternative Formulierungen, ohne Gewaltbegriffe zu finden. Es wurden selbst gefertigte „Rap-Texte“ kreiert und gesungen. Gewaltfreie Kommunikation wurde bei dem Workshop „Wie uns ein besserer Umgang miteinander gelingt“ verinnerlicht.

So war ein Thema „Fun, auch ohne Alkohol…“Hier erfuhren die Jugendlichen, wie lustig und lecker feiern auch alkoholfrei möglich ist. Und vor allem auch, warum es besser ist, auf Alkohol zu verzichten. Ebenfalls mit diesem Thema beschäftigte sich der Workshop „Stark sein, auch ohne Alkohol“, der die Hintergründe des Themas noch näher beleuchtete. Interessiert wurde den Fragen in den Workshops „Stark sein, auch ohne Drogen“ nachgegangen, denn Nein-Sagen ist manchmal schwer.

Eine wichtige Rolle spielt im Internetzeitalter auch die Selbstdarstellung in den sozialen Medien, weshalb die Workshops „Bodycult“, die getrennt für Jungs und Mädchen angeboten wurden, aktueller denn je sind. Die Teilnehmer der Workshops befassten sich mit ihrem Selbstbild, wie sie zu ihrem Körper stehen und warum sie dieses Bild von sich haben.

Selbstbehauptung

Selbstbehauptung und Selbstwahrnehmung war auch im Workshop „Wehr dich, aber richtig“ das zentrale Thema. In Körperübungen wurde die richtige Haltung und das sichere Auftreten geübt, so dass manche unangenehme Situationen gar nicht erst entstehen oder die Schüler wissen, wie sie damit umgehen können.

Schließlich schlossen die Präventionstage dann um 16 Uhr mit einem Elternvortrag der Erziehungsberatung des Caritasverbandes, F. Müller-Dietrich zum Thema „Kinder gesund ins Leben schicken – vom Umgang mit Stress“. jüh