Adelsheim

Eckenberg-Gymnasium Seit mehr als zwei Jahrzehnten veranstaltet der Förderverein für die Ferienkinder ein attraktives Programm

„Alte Kinderspiele im Freien“

Archivartikel

Adelsheim.Seit mehr als zwei Jahrzehnten veranstaltet der Förderverein des Eckenberg-Gymnasiums Adelsheim für die Ferienkinder ein attraktives Programm. Schwerpunkte bildeten bisher die Bereiche „Gesunde Ernährung“ und „Naturphänomene“.

Pünktlich zur Halbzeit der diesjährigen Sommerferien wurden „alte Kinderspiele im Freien“ als neues Thema in die lange Liste der beliebten und stets gut besuchten Programmfolge aufgenommen. Schließlich hat dieses Thema auch einen wichtigen Bezug zur gesunden Lebensführung der Kinder.

An der Sportanlage des Eckenberg-Gymnasiums fanden sich auch in diesem Jahr zahlreiche erwartungsfrohe Kinder ein. Auf sie wartete ein buntes Programm, das Annemarie Sitte, Vorsitzende des Fördervereins und Jugendbeauftragte des Verbandes Wohneigentum Baden-Württemberg, mit ihrem Team erarbeitet hatte.

Wie schon in den vergangenen Jahren wurde dieser Nachmittag vom Förderverein in Zusammenarbeit mit dem Verband Wohneigentum Adelsheim gestaltet.

Zu Beginn stellte Johann Müller vom Landesschulzentrum (LSZU) Attraktivität und Vorzüge der alten Kinderspiele wie „Sackhüpfen“, „Schubkarrenfahren“ oder „Räuber und Gendarm“ vor. Dabei sei neben Bewegung auch Phantasie und Kreativität gefragt.

Bei allen Spielen im Rahmen dieses Ferienprogramm-Nachmittags war an Abwechslung gedacht: Bei „Räuber und Gendarm“ musste man seine Beobachtungsgabe einsetzen und es waren Tricks gefragt.

Erstaunlich viele Kinder hatten ein gutes Auge beim Ringwurfspiel, wobei gleiche Farbtreffer die doppelte Punktzahl ergaben. „Dosenwerfen“, „Wassertransportspiel“, „Der Fuchs geht um“, „Schubkarrenfahren“ und „Sackhüpfen“ folgten. Auf der Spielliste standen darüber hinaus auch noch „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann“, Seilhüpfen“, „Tauziehen“, „Eierlauf“, „Dosenwerfen“, „Pärchenlauf mit Partner“ und vieles andere mehr.

Zeit verflog im Nu

Die Ferienkinder waren mit Begeisterung dabei, hatten eine Menge Spaß, und die Zeit verflog im Nu. Zur Stärkung gab es ein Vesper und Getränke.

Übrigens: Mit Svenia und Angelina Gramlich sowie Florian Karsten halfen bei der Organisation und Betreuung der Ferienkinder drei Jung-Betreuer mit, die in früheren Jahren schon selbst an diesem Ferienprogramm-Punkt teilgenommen haben. Erfreulich war auch die Tatsache, dass der Leiter des LSZU, Theo Prestel, seinen Urlaub unterbrach und die Ferienkinder mitbetreut hat.

Bei der Abschlussbesprechung lobte Johann Müller das Engagement und die Begeisterung der Kinder. Alte Kinderspiele seien zwar nicht unbedingt modern, doch manche – wie das Seilhüpfen – seien fester Bestand der Trainingslehre. Es fördere Kondition, Koordination und Reaktion optimal.

Annemarie Sitte zeigte sich mit dem Ablauf und der Resonanz sehr zufrieden und übergab bei der Verabschiedung den Kindern auch im Namen des Verbandes Wohneigentum ein T-Shirt, eine Mütze sowie ein buntes Springseil, verbunden mit dem Wunsch, diese „Dinge“ – besonders das Hüpfseil – auch häufig einzusetzen. jüh