Adelsheim

Seniorennachmittag in Leibenstadt Ortsvorsteher Stahl und Bürgermeister Gramlich lobten Leistungen der älteren Bürger

Erfahrung und Engagement im Sinne der Gemeinschaft eingesetzt

Leibenstadt.An „Dreikönig“ fand in Leibenstadt wieder der traditionelle Seniorennachmittag im liebevoll geschmückten Dorfgemeinschaftshaus statt. Diese schon viele Jahre stattfindende alljährliche Veranstaltung wird gemeinsam von der politischen und der evangelischen Kirchengemeinde veranstaltet. Dem evangelischen Kirchenchor Leibenstadt oblag in diesem Jahr erneut die Gestaltung des Nachmittags.

Unter der Leitung von Dirigent Michael Friedrich eröffnete der Chor das Programm mit dem bekannten Weihnachtslied „Hört der Engel helle Lieder“. Chorobmann Günter Trumpp begrüßte die zahlreichen Gäste, insbesondere den Jahrgang 1957, der erstmals eingeladen war. Nach dem polnischen Weihnachtslied „Als die Welt verloren, Christus war geboren“ erwähnte Ortsvorsteher Dieter Stahl in seiner Begrüßung, dass jedes Jahr gut anfange, weil der Seniorennachmittag immer die erste Veranstaltung in der Gemeinde sei. Wie groß die Bedeutung der älteren Generation in der Vergangenheit, aber auch für die Zukunft sei, werde auch dadurch deutlich, dass deren Erfahrung gerade in kleineren Dörfern unersetzlich sei.

Friedhofsmauer ersetzt

Andererseits solle das auch ein Dank für die uneigennützige Hilfe vieler älterer Einwohner sein, die mit Hand anlegen, wenn es um ehrenamtliche Arbeiten gehe. So sei die marode Friedhofsmauer in vielen Arbeitsstunden durch eine neue Natursteinmauer ersetzt worden.

Zudem solle diese traditionelle Veranstaltung auch eine Wertschätzung der geleisteten Arbeit in den vergangenen Jahren sein, wie der Ortsvorsteher mitteilte.

Bürgermeister Klaus Gramlich schloss sich den Grüßen an, überbrachte die Neujahrsgrüße der Stadt Adelsheim und würdigte ausdrücklich die Leistungen der älteren Generation für die Stadt, aber auch für das Land. Er bedankte sich für die Bereitschaft der Leibenstadter Bürgerschaft und bei den örtlichen Vereinen, die Jahr für Jahr diesen Nachmittag mit ihrem Programm zu einem der Höhepunkte im jährlichen Dorfgeschehen machen.

Ausdrucksstarkes Programm

Mit „Jubilate“ beschloss der Kirchenchor den Weihnachtszyklus. Danach begeisterten Monika Zimmermann und Ulrike Schlegl mit dem Sketch „Die Heiratsanzeige“ die Gäste. Lang anhaltender Beifall war der verdiente Lohn für diese gelungene Darbietung. Mit den ausdruckstarken Liedern „Die Rose“ und dem „Irischen Segen“ setzte der Kirchenchor das Programm fort. Anschließend konnten sich die Gäste Lieder zum Mitsingen wünschen, die von Chorleiter Michael Friedrich am Klavier begleitet wurden.

Ein Programmpunkt besonderer Art schloss sich an: Bernd Belzner führte in einer Diashow in die Vergangenheit zurück. Bilder aus dem Dorfgeschehen vor vielen Jahren, vom großen Dorffest 1994, der Dorfsanierung und von vielen Personen des Ortsgeschehens führten zum Austausch vieler Erinnerungen.

Danach war es Belzner wichtig die Gelegenheit zu nutzen, um im Namen aller Senioren Ortsvorsteher Dieter Stahl und seiner Frau Angelika für die hervorragende Organisation der Seniorennachmittage über so viele Jahre zu danken. Renate Kunkel-Diehm informierte danach von dem sich im Dornröschenschlaf befindlichen Leibenstadter Schulhaus. Sie suchte in ihrem Gedicht nach dem Prinzen oder dem Sponsor, der das renovierungsbedürftige Gebäude in der Ortsmitte zu neuem Leben erwecken könnte.

Das gemeinsam gesungene „Leibenstadter Lied“, von Bernd Belzner 1994 anlässlich der Feierlichkeiten zum Dorffest umgedichtet, durfte nicht fehlen, ehe der Kirchenchor das offizielle Programm mit dem Abendlied „Der Tag, mein Gott, ist nun vergangen“ beschloss. Ortsvorsteher Stahl bedankte sich abschließend bei allen, die bei der Vorbereitung und Durchführung des gelungenen Seniorennachmittags mitgewirkt hatten. jüh