Adelsheim

Bürgermeisterwahl in Adelsheim Amtsinhaber Klaus Gramlich kandidiert für eine weitere Amtszeit

„Erfolgreichen Weg gemeinsam fortsetzen“

Wenn am 2. Juni die Bürger der Stadt Adelsheim ihr Stadtoberhaupt wählen, steht Amtsinhaber Klaus Gramlich als Bürgermeisterkandidat oben auf dem Stimmzettel.

Adelsheim. Klaus Gramlich war im Juni 2003 in der Baulandstadt erstmals zum Bürgermeister gewählt worden und wurde 2011 von den Wählern erneut für acht Jahre mit dieser verantwortungsvollen Aufgabe betraut.

Der 54-jährige Diplom-Verwaltungswirt lebt mit seiner Frau seit 27 Jahren in Adelsheim und ist Vater von zwei Töchtern.

Vor seiner Bürgermeisterzeit war Klaus Gramlich als Kämmerer bei der Stadtverwaltung Osterburken beschäftigt. Seine erste berufliche Station nach der Ausbildung zum gehobenen Verwaltungsdienst und nach dem Studium an der Hochschule für Öffentliche Verwaltung Kehl war zuvor die Stadtverwaltung Heilbronn gewesen.

Gemeinde als „Ort der Wahrheit“

„Die Gemeinden sind der eigentliche Ort der Wahrheit, weil sie der Ort der Wirklichkeit sind.“ Dieses Zitat von Hermann Schmitt-Vockenhausen, verwendet Gramlich gern, wenn er von der kommunalpolitischen Arbeit spricht. „Hier bei uns kommt das in der Praxis an, was oben – in der großen Politik – in der Theorie beschlossen wurde“, so Gramlich weiter. „Es ist nicht immer einfach, daraus das Beste für die Bürger abzuleiten.“

Im Rückblick auf die vergangenen zwei Amtsperioden als Bürgermeister verweist Gramlich auf zahlreiche Projekte, die in Adelsheim, Sennfeld und Leibenstadt umgesetzt werden konnten. „Trotz der nicht immer einfachen Rahmenbedingungen ist es uns gelungen, vieles zu realisieren, was auf der Agenda für die Entwicklung unserer Stadt stand“, erinnert Gramlich.

Herausforderungen wie der Erhalt des Adelsheimer Freibads, eine leistungsfähige Wasserversorgung, ein verlässlicher Hochwasserschutz stellten heute keine problematischen Handlungsfelder mehr dar. Vielmehr ist es gelungen, die Infrastruktur in allen Stadtteilen weiterzuentwickeln, so Gramlich. Als Beispiele nennt er die bedarfsgerechte Ausweisung von Bauplätzen, das Angebot an Gewerbegrundstücken und den Einstieg in die grundlegende Sanierung von Straßen in den Wohngebieten. Überhaupt hält Gramlich die ständige Unterhaltung der öffentlichen Einrichtungen für besonders wichtig. „Es ist das Vermögen der Bürger, das uns anvertraut worden ist, und dessen Wert wir erhalten müssen.“

Auch der Bereich von Bildung und Betreuung war in Adelsheim schon immer ein Schwerpunkt des kommunalen Handelns. Die drei Kindergärten bieten ein bedarfsgerechtes Angebot, das Gramlich zusammen mit den Kirchengemeinden im Bereich der Kleinkindbetreuung weiter ausbauen will.

„Der Schulstandort Adelsheim hat sich hervorragend entwickelt. Wer hätte vor 16 Jahren gedacht, dass hier einmal täglich mehr als 1200 Schüler die Martin-von-Adelsheim-Schule und das Eckenberg-Gymnasium besuchen?“ Gramlich verweist darauf, dass die Stadt in seiner bisherigen Amtszeit allein im Kernhaushalt mehr als 36 Millionen Euro investiert und dafür eine Förderung über Zuschüsse von 21 Millionen Euro bekommen habe. Das sei ohne eine Erhöhung der Verschuldung möglich gewesen.

„Mein Ziel ist es, die stabile wirtschaftliche Entwicklung zu nutzen, um uns auch künftig finanzielle Spielräume zu bewahren. Vielleicht schaffen wir es sogar, die neue Sport- und Kulturhalle ohne Kreditaufnahme zu bauen.“

Als Bürgermeisterkandidat stellt er aber auch deutlich heraus, dass es nicht nur darum geht, das bislang Erreichte zu bewahren. „Es ist wichtig, stets auch neue Impulse zu setzen und im Mittelpunkt unseres Handelns sollen vor allem die Lebensqualität der Bürger und die nachhaltige und generationengerechte Entwicklung der Stadt stehen.“

Agendaprozess wieder anstoßen

Mit der absehbaren Fertigstellung der Umgehungsstraße will Klaus Gramlich zusammen mit dem Gemeinderat, den Bürgern und dem örtlichen Gewerbe in die Entwicklung der Innenstadt einsteigen und den Agenda-Prozess „Zukunftsfähige Stadtentwicklung – Lebenswerte Stadt Adelsheim“ wieder anstoßen. Die Reaktivierung von Wohnraum, die Schaffung neuer Angebote und die Steigerung der Aufenthaltsqualität in der Innenstadt sollen dabei erklärte Ziele sein. „In den Kernbereichen der Stadtentwicklung stellt die Einbindung der Bürger über alle Generationen hinweg eine Bereicherung für jedes Projekt dar – nur durch ein Miteinander können wir hier erfolgreich sein“, so der Bürgermeister abschließend.

Kontakt zu Ehrenamtlichen wichtig

Dass dieses Miteinander die Gesellschaft in Adelsheim mit seinen drei Stadtteilen trägt, zeigt sich nach seiner Überzeugung in der Vielfalt der ehrenamtlichen Tätigkeit in den Vereinen und Gruppierungen. „Der Kontakt zum Ehrenamt ist mir wichtig und so nehme ich jede Einladung gern an, die mir die Gelegenheit gibt, den Vereinen die Wertschätzung und Anerkennung entgegenzubringen, die sie sich durch ihren Einsatz mehr als verdient haben.“

Mit Blick auf die bevorstehende Wahl äußert Klaus Gramlich einen Wunsch: „Wir haben in unserer Stadt ein großes Potenzial, mit dem wir unser Gemeinwesen weiter in eine gute Zukunft führen können. Diesen erfolgreichen Weg sollten wir mit Zuversicht gemeinsam fortsetzen. Dazu möchte ich als Bürgermeister mit vollem Engagement und ganzer Hingabe auch weiterhin meinen Beitrag leisten.“

Neben der zentralen Kandidatenvorstellung am 19. Mai wird Bürgermeister Gramlich auch bei Informationsveranstaltungen in Adelsheim (23. Mai), Sennfeld (24. Mai) und Leibenstadt (21. Mai) den Bürgern für Gespräche zur Verfügung stehen.