Adelsheim

„Lyrik und Musik“ im Kulturzentrum Adelsheim Martin Schmidt (Querflöte) und Sprecher Stefan Muller-Ruppert präsentieren Humoristisches und Nachdenkliches zum Frühsommer

Flötentöne und schöne Texte mit Humor und Lokalkolorit

Adelsheim.„Lyrik und Musik zum Frühsommer“ mit Stefan Müller-Ruppert und Martin Schmidt gibt es am Sonntag, 23. Juni, ab 17 Uhr im Kulturzentrum in Adelsheim. Der Einlass ist bereits ab 16.30 Uhr. „Pegasus trifft Gääss“ könnte man sagen – Das mythische Pferd Pegasus begleitet die Dichter und die „Gääss“, die Ziege, ist die Symbolfigur der Adelsheimer.

„Faltertanz auf Blumenwiese“

Der Untertitel des Konzerts lautet „Faltertanz auf Blumenwiese – Sommernächte lau und still“, erzählt der Sprecher, Sänger und Schauspieler Stefan Müller-Ruppert, im Gespräch mit den FN.

Sein Thema ist der Frühsommer mit seinen vielen schönen Seiten, den Spaziergängen durch Blumenwiesen, den Abenden mit Freunden auf der Terrasse. „Man denkt an Urlaubspläne und Meer“, so Müller-Ruppert.

Zu all dem gibt es wunderbare Texte, erzählt er weiter. Auf seinem Zettel steht ein Liebesgedicht von Francois Villon („Im Sommer war das Gras so tief“) ebenso wie Polts „Der Weps“ oder das Ringelnatz-Gedicht „Sommerfrische“ mit dem schönen Vers „Zupf dir ein Wölkchen aus dem Wolkenweiß, das durch den sonnigen Himmel schreitet“. Einsprengsel über die Freud’ und Leid versprechenden Themen Rasenmähen und Grillen dürfen keinesfalls fehlen.

Humorvoll wird der Abend im Kulturzentrum werden, aber natürlich gibt es auch Texte zum Nachdenken, ein bisschen Lokalkolorit und im Fontane-Jahr etwas von „Herrn Ribbeck“.

Wie schon im November in Merchingen steht das Konzert unter dem Oberbegriff „Des Dichters Pferd hört Flötentöne“. Zu tun hat das mit dem beschriebenen Pegasus, dem mythischen Wesen, das dem Dichter Flügel verleiht. Und wieder ist es das Ziel, „die schönen Texte in Erinnerung zu bringen, die uns die Altvorderen hinterlassen haben“, betont Müller-Ruppert.

Die Musik wird in der unterhaltsamen Collage ebenso breiten Raum einnehmen wie die Lyrik: Martin Schmidt spielt Werke für Querflöte solo, Telemann-Fantasien, Romantisches und Naturnahes von Debussy bis Arthur Honegger. Von ihm wird übrigens passenderweise „Danse de la chevre“ erklingen, der „Ziegentanz“. Veranstalter des etwa 90-minütigen Programms (keine Pause) sind die beiden Fördervereine von Eckenberg-Gymnasium und Martin-von Adelsheim-Schule in Kooperation mit der Stadt Adelsheim. Für eine kleine Bewirtung vor und nach dem Konzert ist gesorgt.

FN unterstützen die Veranstaltung

Die Gagen der Künstler übernehmen die Fränkischen Nachrichten. Sie wollen damit die beiden rührigen Fördervereine unterstützen, denen der Erlös des Abends zugutekommt.

Im Eintrittspreis eingeschlossen ist ein Begrüßungsgetränk zum Empfang im Foyer des Kulturzentrums. Der eigentliche Vortragsabend wird dann im Saal des Kulturzentrums stattfinden, der natürlich barrierefrei zu erreichen ist. Nach dem Konzert steht das gemütliche Beisammensein im Vordergrund – bei kleinen Knabbereien (ebenfalls „inklusive“) wieder im Foyer.