Adelsheim

Ortschaftsrat Bofsheim Über Haushaltsplan 2018 informiert / Feldwege und Ortsstraßen werden saniert / Tempolimit an der Schule

Fußgängerweg ist noch in der Diskussion

Bofsheim.Neben der Behandlung eines Bauantrags standen Informationen zum Haushaltsplan 2018 und zum Ergebnis der Verkehrsschau am 20. Dezember im Mittelpunkt der jüngsten, gut besuchten Ortschaftsratssitzung in Bofsheim.

Zunächst wurde dem Abbruch von zwei Scheunen in der Waldstraße einstimmig zugestimmt.

Bei seinen Informationen zum Haushaltsplan 2018, der in der letzten Gemeinderatssitzung verabschiedet wurde, gab Ortsvorsteher Werner Geiger zunächst einen Überblick über das gesamte Zahlenwerk. Danach ging er näher auf die für Bofsheim vorgesehenen Maßnahmen ein.

Für die vom Ortschaftsrat beantragten Geschwindigkeits-Anzeigegeräte an den Ortseingängen wurden Mittel eingestellt, ebenso für die Überdachung des Pavillons und die Schaffung von Sitzmöglichkeiten im „Stadtgarten“. Damit kann die Maßnahme dann endgültig fertiggestellt werden.

Für die Instandsetzungen von Ortsstraßen und Feldwegen sowie von dringend notwendigen Fahrbahnangleichungen bei Schachtabdeckungen im Bereich der Ortsdurchfahrt sind pauschale Mittel im Haushaltsplan berücksichtigt.

Entsprechend den Anträgen der Astrid-Lindgren-Schule und des Kindergartens wurden Ersatzbeschaffungen von Spielgeräten eingeplant. Die energetischen Maßnahmen in der Astrid-Lindgren-Schule werden fortgesetzt, so sind zum Beispiel für neue Fenster 120 000 Euro im Haushaltsplan enthalten.

Nachdem nähere Einzelheiten für die Förderung von Schulhaussanierungen dieser Tage bekannt wurden, könne nunmehr,entsprechend den Richtlinien durch Zusammenfassung einzelner anstehender Maßnahmen kurzfristig ein Förderantrag gestellt werden, führte Geiger aus.

Ein weiteres Thema war die Verkehrssituation im Ort. Dabei berichtete der Ortsvorsteher über das Ergebnis einer Verkehrsschau.

Die vom Ortschaftsrat, beziehungsweise der Ortschaftsverwaltung in der Sindolsheimer Straße im Bereich Schule beantragte Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Stundenkilometer wird nach dem Ergebnis der Verkehrsschau angeordnet und auf die Schulzeiten (7 bis 17 Uhr) beschränkt.

„Zebrastreifen“ gefordert

Der ebenfalls beantragte Spiegel bei der Einmündung Sindolsheimer Straße/Brückenstraße wurde zwischenzeitlich bereits angebracht. „Im Zusammenhang mit einer Elterninitiative haben wir erneut einen Fußgängerüberweg bei der Bushaltestelle gefordert“, so Geiger. Dazu gab es allerdings noch keine Entscheidung, da zuvor nach Angaben der Teilnehmer an der Verkehrsschau eine Zählung durchgeführt werden müsse.

Beim Tagesordnungspunkt „Bekanntgaben“ berichtete Ortsvorsteher Werner Geiger von einem Dankschreiben des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge an die Sammler und Spender für das gute Sammelergebnis in Höhe von 161 Euro.

In der Fragestunde wiesen Elternvertretern und auch weitere Zuhörer nochmals auf die große Dringlichkeit eines Fußgängerüberwegs an der unteren Kreuzung bei der Bushaltestelle hin.

Gefahr für Kinder

Nach wie vor bestehe dort eine große Gefahrensituation, vor allen Dingen für Kinder. Ein weiterer Anwohner sprach die Schachtabdeckungen innerhalb der Ortsdurchfahrt an, die beim Überfahren großen Lärm verursachen. Der Ortsvorsteher wies dabei auf die bereits bei der Aufstellung des Haushaltsplans schriftlich beantragten Sanierungsmaßnahmen in diesem Bereich hin.