Adelsheim

90. Geburtstag Gertrud Flößer feiert heute in Osterburken / Drei Enkel und vier Urenkel gratulieren

Gute Gesundheit ist der Jubilarin bereits in die Wiege gelegt

Osterburken.„Ich versuche, im Leben alles so zu nehmen, wie es kommt und dabei meine Freude zu bewahren“, resümierte Gertrud Flößer, geborene Müller, die am heutigen 13. April ihren 90. Geburtstag feiert, im Gespräch mit den FN.

Die aus Neustadt, dem heutigen Titisee-Neustadt/Hochschwarzwald, stammende Jubilarin wäre nur allzu gerne wieder in ihre Schwarzwälder Heimat zurückgekehrt. Eine gute Gesundheit wurde Gertrud Flößer in die Wiege gelegt. Sie wurde am 13. April 1928 in Freiburg geboren und wuchs in Neustadt auf. Nach Beendigung der Volksschule im Jahre 1943 absolvierte sie zunächst das sogenannte „Pflichtjahr“ und erlernte danach den Beruf der Hotelfachfrau. Bereits im Alter von 19 Jahren heiratete sie Emil Scherer. Aus der Ehe ging ein Kind hervor. Gertrud Flößer war nun für die Erziehung ihres Kindes zuständig und arbeitete zusätzlich an Wochenenden in Hotels in Titisee. Im Jahre 1952 ehelichte die Jubilarin ihren zweiten Ehemann Willi Flößer. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor. Willi Flößer war bei der Deutschen Bahn in Freiburg beschäftigt. Sie wohnte mit ihm und den drei Kindern in Gossenheim bei Freiburg.

Ende der fünfziger Jahre wurde ihr Ehemann auf eigenen Wunsch zum Bahnhof nach Oberschefflenz versetzt. Die Familie wohnte zunächst im Bahnhofsgebäude und baute im Jahr 1970 in Oberschefflenz ein Haus. Die großen Hobbys von Gertrud Flößer waren der Garten, das Kochen und das Wandern in den Bergen im Salzburger-Land/Österreich. Ihre Kinder wurden in Nord- und Süddeutschland sesshaft. Bis Anfang 2016 wohnte Gertrud Flößer noch alleine im eigenen Haus, nachdem ihr Mann 2011 gestorben war. Seit 2016 lebt sie nun im betreuten Wohnen in der Seniorenresidenz Schaffer. „Hier fühle ich mich sehr wohl und gut aufgehoben“, so die Jubilarin. Zum heutigen Ehrentag gratulieren die drei Kinder mit Familien, drei Enkel, vier Urenkel, die Bewohner der Seniorenresidenz und deren Mitarbeiterinnen. Die Fränkischen Nachrichten schließen sich den Glückwünschen gerne an. jüh