Adelsheim

Dankurkunde überreicht Schüler der Martin-von-Adelsheim Schule sammelten 613 Euro für die Deutsche Kriegsgräberfürsorge

„Guten Zweck unterstützt und Friedensarbeit geleistet“

Archivartikel

Adelsheim.An einem Nachmittag im November letzten Jahres sammelten Schüler der Klasse 7b der Martin-von-Adelsheim Gemeinschaftsschule 613 Euro für den „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge“ und unterstützten damit den Erhalt und die Betreuung der Kriegsgräberstätten im Ausland.

Als Zeichen des Dankes- und der Anerkennung überreichte Volker Schütze, Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Bezirksverband Nordbaden, am Donnerstagmorgen im Klassenzimmer im Beisein von Bürgermeister Klaus Gramlich, Rektorin Veronika Köpfle und Klassenlehrer Torben Schmidt eine Dankesurkunde vom Landesvorsitzenden MdL Guido Wolf an die Schüler.

2,7 Millionen Gräber pflegen

Der Volksbund pflegt die Gräber von über 2,7 Millionen Kriegstoten des Ersten und Zweiten Weltkriegs auf 833 Friedhöfen in 46 Ländern, erklärte Schütze eingangs. Der Volksbund habe sich verpflichtet, das Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt zu wahren, den Frieden unter den Völkern zu erhalten und die Würde des Menschen zu achten, so Schütze weiter. Im letzten Jahr seien in Osteuropa 25 000 Deutsche Kriegsgräber umgebettet worden. Die Suche nach Kriegstoten gehe weiter. Wichtig sei, den Kindern zu vermitteln, dass man in Europa in Frieden leben könne und dass an die Toten der beiden Weltkriege erinnert werde.

„Ich freue mich, dass es verantwortungsvolle Menschen wie Bürgermeister Klaus Gramlich, Rektorin Veronika Köpfle mit ihrem Team gibt, die sich dieser Sache angenommen haben“, lobte Schütze.

Die Sammlungen sollten zuvor im Amtsblatt und den Tageszeitungen bekanntgegeben werden. Weiterhin müsse wie hier eine Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, Schule und Eltern vorhanden sein, resümierte Schütze. Klassenlehrer Torben Schmidt teilte mit, dass im Unterricht über den „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge“ informiert wurde.

Die Schüler seien mit großem Engagement tätig und glücklich gewesen, dass sie so viel Geld sammeln konnten. Zehn Prozent des gesammelten Betrages erhielten die Schüler und werden diesen für eine Klassenfahrt verwenden, so der Klassenlehrer.

„An Soldaten erinnern“

Bürgermeister Klaus Gramlich betonte, dass es wichtig sei, solch eine Sammlung zu würdigen.

Man dürfe auf keinen Fall vergessen und müsse an die gefallenen Soldaten erinnern. Streit- und Kriege müssten vermieden werden, weil Menschen sterben und ihre Heimat verlieren. Im Krieg gebe es nur Verlierer.

Es sei wichtig, dass die Menschen, die hier im Frieden leben, dafür sorgen, dass es keine Kriege mehr gebe. Man komme weiter, wenn man miteinander verhandle. „Ihr habt einen guten Zweck unterstützt und Friedensarbeit geleistet“, lobte das Stadtoberhaupt abschließend. jüh