Adelsheim

„Olympix“ 2018 Beim Wettbewerb des Jugendmarketings der Bundeswehr waren Leistung und Teamgeist gefordert

Jungenteam erkämpft den ersten Platz

Archivartikel

Adelsheim.„Erlebe ein Wochenende mit Deiner Crew. Nimm die Herausforderung an und bewirb dich mit deinem Team. Bei den Bundeswehr Olympix triffst du 500 Jugendliche aus ganz Deutschland, dein Team misst sich mit anderen Mädchen- und Jungenteams.“ – Mit diesem Aufruf für ein tolles dreitägiges Teamerlebnis wendete sich die Bundeswehr, Abteilung Jugendmarketing, auch in diesem Jahr an unternehmungslustige 16- bis 18-jährige Jungen und Mädchen. Das Ereignis der „ganz besonderen Art“ fand statt auf dem Gelände der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf.

Beworben hatten sich auch vier Schüler des Eckenberg-Gymnasiums Adelsheim: Florian und Benjamin Pleitz (Schefflenz), Johannes Rommelfanger (Ravenstein) und Thorben Müller (Bödigheim). Das Quartett ist schon längere Zeit miteinander befreundet.

Hindernisrennen

Da die Brüder Pleitz bereits einmal an der gleichnamigen Veranstaltung teilgenommen hatten, wussten sie ziemlich genau, was auf sie zukommen würde: Ein Hindernisrennen in der Tradition der „Strongman“-Läufe über eine Distanz von acht Kilometern mit vielen Hindernissen, vornehmlich Wasser- und Kletterhindernisse. Körperliche und geistige Fitness und – vor allem – Teamwork würden gefordert sein.

Auf die drei besten Teams (à vier Mitspieler) warteten nach der Welcome-Party am ersten Tag und der Übernachtung in einer Turnhalle im eigenen Schlafsack die Aussicht auf den Gewinn einer Erlebnisreise. Doch erst einmal musste man zu den Schnellsten gehören und am letzten Tag noch den Wettstreit der fünf besten Teams als Sieger beenden.

„Sehr harter Wettkampf“

Die lebhafte Schilderung von Thorben: „Es war ein sehr harter Wettkampf. Ein langer Lauf von acht Kilometern bei sehr warmen Temperaturen. Die Hindernisse waren sehr unterschiedlich, manche forderten Kraft und manche nur Kondition, viele Hindernisse lagen im Wasser.“ Alle aber konnten nur als Team angegangen und überwunden werden. An diesem ersten Tag wurden die Teilnehmer aus dem Neckar-Odenwald-Kreis Zweiter und qualifizierten sich somit für das Finale.

Die besten fünf Teams traten am zweiten Tag in einem Staffellauf an, wobei jeder Teilnehmer als Einzelkämpfer sechs Hindernisse auf einer Strecke von etwa 500 Metern überwinden musste, um den nächsten Läufer auf die Bahn zu schicken. Gewertet wurde jeweils der letzte Läufer jedes Teams. Ein Coach, der mit Rat und Tat behilflich war, begleitete die Teams.

Und weiter mit Thorbens Worten: „Ein atemberaubendes Erlebnis, das uns unvergesslich ist. Es gab einen harten, aber fairen Konkurrenzkampf, bei dem die Teams sich teilweise sogar gegenseitig halfen. Wir haben uns gefreut, die Gewinner zu sein und realisieren es immer noch nicht ganz, dass wir das beste Team von 132 Teams aus ganz Deutschland waren.“

Der Lohn für die erfolgreiche Teilnahme: Das Team mit dem aussagekräftigen Namen „Erfolg ist kein Glück“ geht mit der Marine auf das offene Meer. Auf einem Segelboot wird das Team lernen, Segel zu setzen und erneut seine Stärke im gemeinsamen Handeln unter Beweis stellen.