Adelsheim

Ravensteiner Feuerwehr Sportheim des TSV Oberwittstadt diente als Objekt für die gemeinsame Herbstübung

Mehr als 50 Floriansjünger wurden von Mitgliedern des DRK unterstützt

Ravenstein.Das Sportheim des TSV Oberwittstadt diente als Übungsobjekt für die gemeinsame Herbstübung der Ravensteiner Feuerwehren. Mehr als 50 Floriansjünger sowie eine Einsatzgruppe des DRK-Ortsvereins unter der Leitung von Artur Dietz nahmen daran teil.

Als Übungsszenario wurde ein Brand im Gebäude angenommen, der im Keller ausgebrochen war und sich zu einem Dachstuhlbrand ausgeweitet hat. Erschwerend hinzu kam für die Einsatzkräfte, dass das um das Sportheim liegende Gelände durch den starken Wind zusätzlich in Brand geraten war.

Eines der Übungsziele war es zu testen, ob das Löschwasser, das aus dem Hasselbach entnommen wurde, zur Brandbekämpfung im Ernstfall ausreichen würde. „Es reicht nicht“, musste der Stadtkommandant am Übungsende feststellen, denn der Bach war praktisch leergepumpt. Bemängelt wurde von den Floriansjüngern, dass bei dieser Übung nur ein interessierter Gemeinderat anwesend war.

Nur wenige Minuten nach der Alarmierung um 13.21 Uhr trafen die Einsatzkräfte der Abteilung Oberwittstadt mit ihrem Einsatzfahrzeug am Übungsobjekt ein.

Nach einer kurzen Besprechung begannen die Atemschutzgeräteträger mit dem „Erstangriff“ und der Rettung der drei „schwer verletzten“ Personen im Untergeschoss, die von den Einsatzkräften des DRK-Ortsvereins versorgt wurden. Die Abteilungswehren aus Ballenberg, Unterwittstadt und Erlenbach sorgten für die Wasserversorgung. Die Wehren aus Oberwittstadt, Hüngheim und Merchingen wurden für die Brandbekämpfung eingesetzt.

Nach gut einer Stunde wurde schließlich das Übungsende verkündet. Zur Abschlussbesprechung trafen sich die Teilnehmer am Gemeinschaftshaus, wo Gesamtkommandant Sven Klohe sowie seinen Stellvertreter Christian Albrecht und Tobias Volk eine positive Bilanz über den Übungsverlauf zogen. Sie stellten aber fest, dass man für den „Erstangriff“ in der Nähe des Sporthei-mes noch einen Hydranten benötigt, um im Ernstfall schnell und in ausreichender Menge Löschwasser zur Verfügung zu haben.

Einig war man sich, dass alle Wehrmänner gut zusammengearbeitet haben. Ein Dank galt auch dem DRK-Ortsverein. F