Adelsheim

Am EBG in Adelsheim 16 Lehrer aus den USA besuchten im Rahmen des „Transatlantic Outreach Programms“ drei Tage lang das Eckenberg-Gymnasium

Umwelterziehung auch in den USA ein Thema

Archivartikel

Adelsheim.16 Lehrer aus 14 verschiedenen Bundestaaten der USA besuchten als Teilnehmer des „Transatlantic Outreach Programms“ (Top) auf ihrer 14-tägigen Studienreise drei Tage lang das Eckenberg-Gymnasium (EBG) mit Landesschulzentrum für Umwelterziehung (LSZU).

Übergeordnete Ziele

„Top“ ist eine Public/Private Partnership-Initiative des Auswärtigen Amtes, des Goethe-Instituts, der Deutschen Bank, der Robert Bosch Stiftung und der Siemens Corporation.

Im Mittelpunkt stand das Thema Umwelterziehung und der Fortschritt der Energiewende in Deutschland.

Der Leiter der Studiengruppe, Wood Powell vom Goethe-Institut Washington D.C., sagte im Gespräch mit den Fränkischen Nachrichten, am Montagvormittag im Landesschulgarten des EBG, das „Top“ habe als übergeordnetes Ziel, im Sozialkundeunterricht und in den „Mint-Fächern“ den Jugendlichen in den USA und Kanada ein differenzierteres und ausgewogeneres Deutschlandbild zu vermitteln.

Vom Hauptsitz aus, der sich im Goethe-Institut Washington D.C. befindet, bietet das Top-Team Informationen über das Bildungssystem, der Deutschland- und EU Politik, der Sozialverantwortung von Unternehmen sowie zur Kultur, Geschichte und Geografie Deutschlands.

Die Pädagogen sollen weiterhin auch das duale System der Berufsausbildung kennenlernen, sich mit der Situation der nach Deutschland geflüchteten Menschen auseinandersetzen, während „Mint-Lehrer“ sich mit der Entwicklung der Deutschen Wirtschaft und der Energiewende befassen sollen.

1500 Lehrer mit von der Partie

„Seit 2002 haben bereits mehr als 1500 Lehrer an diesen Studienreisen teilgenommen“, erklärte Powell. Es ist dies bereits die dritte Studienreise zum EBG.

Weitere Stationen der Studienreise seien Stuttgart, Duisburg und Berlin.

Das Thema Umwelterziehung sei ein besonders wichtiges Thema, nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA. Man könne hier viel lernen und wolle die Deutsch- Amerikanische Freundschaft weiter pflegen.

Es sei hier wunderschön und die Gastgeber hätten sich hervorragend um die Lehrer aus den USA gekümmert. „Wir waren alle mit dem Schulleiter, Meinolf Stendebach, auch auf dem Fest (Volksfest), haben dort getanzt und gesungen, die Gastfreundschaft genossen und wurden auch vom Bürgermeister Klaus Gramlich willkommen geheißen“, lobte Powell“.

Theo Prestel, Studiendirektor am LSZU sagte: „Ich war von dieser Studiengruppe begeistert. Das ist eine tolle Sache, eine Ehre und Auszeichnung für das EBG. Wir sind alle Einwohner dieser Welt und müssen voneinander lernen, wie wir die Erde erhalten können“, resümierte Prestel. jüh