Ahorn

Familienbad Der Förderverein setzt alles daran, um die Oase in Buch attraktiv und technisch auf dem neuesten Stand zu erhalten / Fest am 21. und 22. Juli

Das neue Piratenschiff ist der Renner

Archivartikel

Dass das Familienbad in Buch eine richtige Idylle für Groß und Klein ist, hat sich längst herumgesprochen. Die Verantwortlichen ruhen sich aber nicht auf ihren Lorbeeren aus.

Buch. Rund 400 Mitglieder hat der „Förderverein Schwimmbad Ahorn“, der das Bad seit 2002 ehrenamtlich betreibt. Seine Vorsitzenden sind Werner Frank, Manfred Schretzmann und Jochen Hetzler. „Wir sind bemüht, jährlich etwas Neues anzubieten, damit das Bad attraktiv bleibt“, sagt Werner Frank am Montagmorgen im FN-Gespräch.

Damit meint er auch die technische Seite. Mit der chemischen Wasseraufbereitungsanlage befindet sich das herrlich gelegene Bad auf einem sehr aktuellen Stand. „2014 waren wir die 17. Anlage dieser Art in ganz Deutschland“, erzählt Frank stolz.

Neue Photovoltaikanlage

Neuestes „Prunkstück“ jedoch ist die Photovoltaikanlage, die seit Ende März installiert ist. „Sie eignet sich ideal dafür, die anfallenden Chemie- und Stromkosten zu senken. Vor allem die Pumpen, die Tag und Nacht laufen, sind richtige Stromfresser“, sagt Manfred Schretzmann. Und Werner Frank ergänzt: „Für ein Schwimmbad ist solch eine Anlage ideal. Immer dann, wenn die Sonne scheint, brauchen wir auch Strom“. Und das tut sie momentan nicht zu wenig. „An Tagen wie diesen hoffen wir, genau so viel Strom zu produzieren, wie wir verbrauchen“, erklärt Frank.

Durch das schöne Wetter kommen die Besucher jetzt in den Pfingstferien scharenweise ins Schwimmbad. „Am Sonntag waren unglaublich viele Familien mit kleinen Kindern da“, berichtet er und strahlt mit der Sonne um die Wette. Das zeigt den Vereinsvorsitzenden, dass ihr Konzept auch aufgeht.

Manfred Herold baute Schiff

Auf die vielen kleinen Besucher wartet seit kurzem eine neue Attraktion: ein richtiges Piratenschiff. „Manchmal gab es am Sonntag fast schon Streit, wer der Steuermann sein darf“, berichtet Werner Frank und lacht. Erbauer des noch namenlosen Schiffs ist Manfred Herold. Zusammen mit seinem Schwiegersohn hat er es entworfen und alleine in drei, vier Tagen gebaut – oder, wie er es nennt, „zusammengezimmert“.

Ohne Alfred Wüst läuft nichts

Einer der wichtigsten Männer im Verein und im Bad ist Alfred Wüst, ein richtiges „Bücher“ Urgestein. Er sorgt seit 1999 zuverlässig dafür, dass die Technik funktioniert. Und auch ohne Leute wie Hannah Jost ginge es nicht: Die 19-jährige Abiturientin ist eine der Badeaufsichten. Dazu hat sie sich zur Rettungsschwimmerin ausbilden lassen. Sie stammt aus Eubigheim, sagt aber lachend: „Ich bin hier im Schwimmbad aufgewachsen.“ Ihr macht es großen Spaß, mit Menschen zusammen zu sein, vor allem mit kleinen Kindern.

Dass die „Chemie“ im Wasser stimmt, dafür sorgt bekanntlich Alfred Wüst. Auf die zwischenmenschliche hat er keinen Einfluss, doch sie funktioniert auch ohne den Techniker. „48 Leute – jung und alt, Männlein wie Weiblein – und die Feuerwehr erschienen vor der Eröffnung zum Großreinemachen in unserem Bad“, erzählt Werner Frank stolz.

Momentan laufen auch die Vorbereitungen für das Schwimmbadfest, das am Wochenende, 21. und 22. Juli, steigen wird. „Es hat sich längst etabliert“, freut sich Werner Frank zusammen mit seinen Mitstreitern.

In diesem Jahr spielt am Samstagabend die Jugendkapelle des Musikvereins Umpfertal. Natürlich findet erneut ein Beachvolleyball-Turnier statt, und auch der Schwimmbad-Gottesdienst am Sonntagmorgen ist wieder fest eingeplant.

Info: Weitere Informationen – auch zu den Öffnungszeiten und Eintrittspreisen – sowie ein Formular zur Beitrittserklärung zum „Förderverein Schwimmbad Ahorn“ gibt es auf der Homepage www.familienbad-ahorn.de im Internet.