Ahorn

„Boachscheißerle“ Kinderfastnacht in Eubigheim / Der Nachwuchs amüsierte sich bei einem bunten Programm

Die gleiche Leidenschaft wie die Großen an den Tag gelegt

Archivartikel

Eubigheim.Mit der gleichen Leidenschaft wie die großen „Boachscheißer“ feierten am Dienstagnachmittag die kleinen „Boachscheißerle“ Kinderfastnacht.

Der Sturm vom Rosenmontag hatte sich gelegt, aber der Umzug mit dem überlebensgroßen „Boachscheißer“ fiel diesmal ins (Regen-)Wasser.

Echte Fastnachter lassen sich die Laune nicht so schnell verderben. Mit Trommeln und Helau zogen kleine und große „Boachscheißer“ in die Festhalle ein, wo das Kifa-Team Ina Bahner, Rebekka Berner, Christina Geiger und ihre Helfer wieder ein buntes Programm vorbereitet hatten.

Das Kinderprinzenpaar Mona Rotter und Marek Weber eröffneten mit launigen Worten das närrische Spektakel ohne eine Spur von Schüchternheit bei ihrem ersten Auftritt vor großem Publikum. Mit „Boachscheißer“-Präsident Bernhard Offner an der Gitarre stimmte der ganze Narrentempel in die BS-Hymne ein.

Die jugendlichen Henrike Baar, Barbara Englert, Jamie-Lee Baas, Antonia Haueisen, Lilli Stiel und Mia Scherer moderierten kindgerecht mit Szenen aus Grimms Märchen, die von den Kindern im Publikum zu erraten waren.

Von den blauen Bergen kamen die Kleinsten aus dem Kindergarten und betörten die grimmige Hexe aus „Hänsel und Gretel“ mit ihrem entzückenden Tanz „Wer macht die Wäsche?“, den Jennifer Lang und Alexandra eingeübt hatten.

„Die Bremer Stadtmusikanten“ diesmal Einhorn, Hase, Krähe und Hummel, kündigten den Auftritt der Gardemädchen an, die mit SpongeBob Schwammkopf zackig über die Bretter wirbelten. Der Applaus galt auch ihren Trainerinnen Melanie Wild, Simone Strengert und Nicole Braun.

Zu „Rotkäppchen“ passte die rote Kluft der „Boachscheißer“, die alsbald lautstark die Bühne einnahmen. Ihr Beitrag zum Programm war eine abgedrehte Version von „Aschenputtel“ in der heutigen Zeit. Die Protagonisten waren Annika und Marie Dötter, Franziska Wrana, Lea Kämmerer, Katharina Hilscher und Melanie Gehrig. Überaus lustig war auch der nächste Akt, den die Moderatorinnen unterstützt von vier Schülerinnen und zwei Vätern selbst in Szene setzten: „Schneewittchen“ als Sockentheater entzückte kleine und große Narren gleichermaßen.

Die Hexe aus „Rapunzel“ kündigte schließlich den Showtanz der Mädchen an.

Die „Stagehands“ hatten einen Marterpfahl auf die Bühne gestellt. „Wo sind all die Indianer hin?“ dröhnte aus den Boxen und schon tobten Rothäute und Cowgirls atemberaubend über das Podium. Ihre Coachs Jennifer Lang und Tanja Dötter lächelten zufrieden bei der Zugabe mit „Spirit of The Hawk“.