Ahorn

Generationsübergreifender Gottesdienst Zusammenhalt in Eubigheim wurde diesmal durch eine besondere Feier deutlich

„Selbst Verantwortung übernehmen“

Archivartikel

Eubigheim.„Und so kamen sie in Scharen…“, sangen die Besucher beim Eröffnungslied „Eingeladen zum Fest des Glaubens“, und dies konnte nicht passender den ökumenischen Generationengottesdienst zum Thema „Verantwortung“ beschreiben. Überhaupt passte dieser große Begriff schon treffend für die Initiative, die Durchführung und den Gottesdienst an sich.

Denn, so wie Pfarrer Steffen Kolb von der katholischen Pfarrgemeinde mahnte, selbst Verantwortung zu übernehmen, anstatt den anderen deren Verantwortung vorzuhalten, so übernahmen acht junge Erwachsene Verantwortung und organisierten diese ökumenische Feier nebst Bewirtung zugunsten des Südafrika-Hilfsprojekts von der gebürtigen Eubigheimerin Simone Langer.

Initiatorin Franziska Wrana trat vor Wochen mit ihrem Anliegen, wieder einmal einen ökumenischen Gottesdienst zu veranstalten, an Dekan Rüdiger Krauth von der evangelischen Kirchengemeinde heran und meinte zuversichtlich, Helfer seien kein Problem.

Und so hatte sie auch im Nu ihr Team zusammen, das die Idee eines generationsübergreifenden Gottesdienstes entwickelte. „Auch das Thema kam von den jungen Menschen selbst“, so Dekan Krauth, der in seiner Predigt von der Verantwortung füreinander den Bogen spannte zur Verantwortung Gottes für die Menschen. Die Idee, Jung und Alt einzubinden, zog sich wie ein roter Faden durch den Gottesdienst.

Ob beim Einstiegsimpuls mit der Frage „Was bedeutet Verantwortung für mich?“, ob in der Gitarrengruppe oder den verschiedenen Anspielen, von der Erstklässlerin bis hin zur Altersgruppe der über 60-Jährigen war alles vertreten und zeigte dem Thema entsprechend klar auf, was gemeinsam erreicht werden kann.

„Ich bin immer wieder beeindruckt von Engagement und Zusammenhalt und freue mich, dass ich hier so willkommen bin“, zeigte sich Simone Langer gerührt. Angesichts des guten Besuches sowie der durchweg positiven Rückmeldungen von allen Seiten, strahlten die Organisatoren mit der Sonne um die Wette und nach einem zufriedenen „Immer wieder gern“ dürfen sich die evangelischen und katholischen Mitchristen hoffentlich auf eine Fortsetzung freuen.