Ahorn

Kultur Die Gruppe „Sax’ emble“ gab ein Konzert in der evangelischen Kirche

Stehende Ovationen im Gotteshaus

Archivartikel

Schillingstadt.Einen musikalischen Hörgenuss bot das „Sax ‘ emble“ aus Berolzheim in der evangelischen Kirche Schillingstadt. Die fünf Musiker Marcel Möhler (Sopransaxofon), Sabine Post und Christian Morgenbrodt (Altsaxofon), Christian Zimmermann (Tenorsaxofon) sowie Denise Baumann mit ihrem Baritonsaxofon begeisterten die zahlreichen Besucher mit ihren Melodien.

Zu Beginn erklang „Salmo 150/Ecce quomodo moritur justus”, ein sehr getragener und gefühlvoller Vortrag. Ruth Baumann, die informativ durch das Programm führte, wie in ihren Grußworten darauf hin, dass diese Eingangsmusik die Lobpreisung des Herrn sowie das Leiden und Sterben Jesu zum Ausdruck bringen sollte.

Pfarrer Philipp Tecklenburg betonte in seinen Grußworten, dies sei ein weltliche Konzert mit biblischem Inhalt. Er schloss seine Ansprache mit dem Wunsch „Möge die Musik die Seele zum Klingen bringen”.

Mit einem feurigen Sound präsentierte das Ensemble die bekannte Melodie „Amerika” aus der „West Side Story” von Leonard Bernstein. Es folgte aus „Peer Gynt” von Edvard Grieg die „Suite Nr.1. wnderbar gespielt, mit leisen Melodien, dann düster und beklemmend und einem schwungvollen Abschluss.

„Sweet Dreams” von Annie Lennox und Dave Stuart, in Bearbeitung von Marcel Möhler, rief zum Träumen auf. Der bekannte „Ungarische Tanz Nr.5” von Johannes Brahms begeisterte die Besucher. Aufbruchsstimmung, dies signalisierte die Eigenkomposition von Marcel Möhler mit dem Titel „ff to new Adventures”. Temperamentvoll erklang der „Ungarische Tanz Nr.6”, ebenfalls von Johannes Brahms.

„Primavera”, übersetzt bedeutet dies Frühling, von Ludovico Einaudi schloss sich an. Mit der “„azurka op. 68 Nr. 3” von Frederic Chopin endete das offizielle Programm.

Mit stehenden Ovationen bedankte sich das Publikum für das mitreißende Konzert. Dass ihr Konzert in dieser Kirche stattfand, dafür dankte Marcel Möhler der Kirchengemeinde sowie Pfarrer Tecklenburg. Dieser fand zum Abschluss anerkennende Worte für das ausgezeichnete musikalische Programm. Über ein neuerliches Konzert würde er sich sehr freuen. Zum Abschied gab es noch einen musikalischen Leckerbissen und reichlich Beifall für das „Sax’ emble“. gege