Assamstadt

Austausch Wegewarte trafen sich zu Wanderung auf dem LT 21

Die Praxis diskutiert

Main-Tauber-Kreis.Bei zunächst noch mäßigem Wetter trafen sich die Wegewarte aus dem Taubertal in Assamstadt, um den LT 21 zu erwandern. Ziel dieses Zusammentreffens der Wegewarte der Touristikgemeinschaft „Liebliches Taubertal“ ist es, sich besser kennenzulernen. Auch ein großer Aspekt war die Beschilderung, die Praxis so nah wie möglich zu diskutieren und sich auszutauschen.

Das Wetter meinte es dann doch gut und so nahm bei strahlendem Sonnenschein der fachliche Austausch über Wegeführung, Beschilderungsmöglichkeiten sowie fachliche Führungen seinen Lauf. Bei der Begrüßung stellten Wanderführer Walter Frank vom Assamstadter Heimat- und Kulturverein und seine Mitstreiter erfreut fest, dass 20 Teilnehmer mit von der Partie waren. Frank durfte einen Wattführer der Nordsee begrüßen, ebenso einen Wegewart und Wanderführer des Schwäbischen Albvereins aus Bad Mergentheim. Zudem war eine Interessentin aus Malaysia genauso dabei wie eine Gruppe von Wegewarten aus Großrinderfeld und Haßfurt, die den Worten lauschten; im Laufe des Tages kamen die Fachleute zum fruchtbaren Dialog.

So startete die Gruppe durch Streuobstwiesen, vorbei am ehemaligen Bierkeller. An einem großen Bienenstand vorbei, erreichte die Gruppe Horrenbach, wo die Kapelle besichtigt wurde. Die Höhe erreichend mit tollem Ausblick ins Jagsttal, kamen die Wandernden nach Krautheim, wo die Stauferburg angeschaut wurde. Über den Pfad der Stille gelangte man ins Jagsttal, wo der „Kuharsch“, eine geologische Sensation bewundert wurde.

Vorbei am Kneippbecken, kam der erste knackige Anstieg mit herrlichem Ausblick ins Hohenlohische. Abermals erklomm die Gruppe über einen Serpentinenweg in Hochwald einen Aufstieg und erreichte die über den Klepsauer Weinbergen gelegene Heiligenberghütte.

Wie im Allgäu

Wiederum durch den Hochwald erreichte die Gruppe das Dachttal, in der sich die Landschaft verändert – man fühlt sich wie im Allgäu. Und abermals an Streuobstwiesen und Bildstöcken vorbei, kam die Gruppe zum Assamstadter Sportgelände. Von diesem hat man einen fantastischen Fernblick. Bestaunt wurde auch der Naturerlebnispfad, der momentan von der Projektgruppe „Junge Familie“ vom Heimat und Kulturverein installiert wird.

Auf der Höhe bleibend, wanderte die Gruppe weiter zur Grotte, einem Ort der Besinnung, schließlich zum Steffeskirchle. An diesem mystischen Kraftort erläuterte Wanderführer Walter Frank die Entstehung der Geschichte. Zurück ging es über den frisch renovierten Kreuzweg, mit den Bildreliefs aus Lindenholz, vom Assamstadter Künstler Anton Göbel geschnitzt. Die Gruppe erreichte wieder den Ausgangspunkt Assamstadt.

Bei der abschließenden Einkehr wurden die Eindrücke ausgetauscht und es waren alle der Meinung, dass es trotz Anstrengung ein erlebnisreicher Tag war. pm