Bad Mergentheim

DRK Ortsgruppe Neunkirchen Festveranstaltung mit Ehrungen verdienter Mitglieder

Aktiver Dienst endete nach 55 Jahren

Bad Mergentheim.Beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Neunkirchen endet nun mit einer Festveranstaltung nach 55 Jahren der aktive Dienst.

Wie Raimund Rüdenauer, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Bad Mergentheim, in seinem Rückblick ausführte, wurde der Grundstein des DRK in der Region im November 1863 in Stuttgart mit der Gründung des Württembergischen Sanitätsvereins gelegt. Mit einer Sanitätskolonne wurde Bad Mergentheim 1899 Teil dieses Vereins. Die DRK-Bereitschaft Neunkirchen sei wiederum im Herbst 1962 aus einem Erste-Hilfe-Kurs hervorgegangen und im Mai 1963 als Ortsgruppe gegründet worden.

Wie Rüdenauer weiter ausführte, seien die Kameraden aus Neunkirchen vorbildlich, uneigennützig und immer dem Nächsten verpflichtet, ihrer Arbeit nachgegangen.

So hätten sie über 40 Jahre die Verpflegung der Blutspender übernommen und unzählige Bereitschaftsdienste abgeleistet. Orte zum Blutspenden waren die ehemalige Gewerbeschule, das evangelische und das katholischen Gemeindehaus, das ehemalige Kreiskrankenhaus sowie das Dorfgemeinschaftshaus.

Besonderes Merkmal

Ein besonderes Merkmal des DRK Neunkirchen sei immer die Menschlichkeit und der gute Zusammenhalt innerhalb der Gruppe gewesen, so Rüdenauer weiter. Untermalt mit zahlreichen Anekdoten spannte der Ortsvereinsvorsitzende einen Bogen von den Anfängen der Ortsgruppe, in der noch Glas-, Kleider- und Papiersammlungen mit Traktoren durchgeführt wurden, bis zur heutigen Beschaffung von dringend notwendigen finanziellen Mitteln. Mit der Übergabe von Urkunden und Auszeichnungsspangen an langjährige Mitglieder und einem kleinen Festbankett fand die Verabschiedung des DRK Neunkirchen einen würdigen Abschluss. Für ihre Mitgliedschaft geehrt wurden mit Urkunde und Auszeichnungsspange des DRK Landesverbands Baden-Württemberg für 55 Jahre Marlies Singer und Rudolf Herold; für 50 Jahre Werner Bauer, Gisela Schmieg und Elisabeth Hellmuth; für 45 Jahre Martha Eck Gisela Müller; sowie für 40 Jahre Monika Ulenbruch und Margarete Volk. Foh