Bad Mergentheim

Aktionstag im Caritas-Krankenhaus Informationsstand am Donnerstag, 23. Mai

Alkohol bei Arbeit im Fokus

Bad Mergentheim.Rund 7,3 Millionen Menschen in Deutschland trinken regelmäßig zu viel Alkohol und riskieren damit Organschäden bis hin zu Krebs. Grund genug, sich über den eigenen Konsum Gedanken zu machen.

Um Menschen in der Region für das Thema zu sensibilisieren veranstaltet das Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim einen Aktionstag zum Thema Alkohol am Donnerstag, 23. Mai, von 11 bis 15 Uhr, in der Halle des Krankenhauses.

Erhöhtes Sterberisiko

Alkohol macht abhängig – das wissen alle. Alkohol macht aber auch krank – das wollen viele gar nicht wissen. Statistisch gesehen stirbt alle sieben Minuten ein Mensch in Deutschland, weil der Alkohol Leber und Bauchspeicheldrüse, Gehirn, Rachen, Magen und Darm oder das Herzkreislauf-System geschädigt hat.

Der Grund: Alkohol ist ein Gift, das Zellen schädigt. Bei regelmäßigem Konsum steigt deshalb auch das Krebsrisiko.

Schon täglich zwei kleine Gläser Bier oder Wein erhöhen das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Insgesamt ist Alkohol mitverantwortlich für über 200 Krankheiten.

Konsum bedenken

Die Aktionswoche Alkohol soll dazu anregen, über den eigenen Konsum nachzudenken.

Bei vielen Informationsveranstaltungen in ganz Deutschland möchten die Veranstalter der Aktionswoche Menschen miteinander ins Gespräch bringen – auch das Caritas-Krankenhauses ist mit einem Informationsstand dabei.

Am Donnerstag, 23. Mai, können Besucher von 11 bis 15 Uhr vorbeikommen und sich informieren. Besonders im Fokus steht dabei das Thema Alkohol am Arbeitsplatz. Helene Ikas und Thomas Retzbach, die Suchtbeauftragten Caritas-Krankenhauses sowie des Krankenhauses Tauberbischofsheim beantworten gerne die Fragen der Besucher. Mit dabei sind zudem Michael Goldhammer und Gisela Authmann-Bopp von der AGJ Suchtberatung im Main-Tauber-Kreis sowie die Suchttherapeutin Barbara Veeh, Diakonische Suchtberatungsstelle.

Auch der Suchtbeauftrage der Firma ebm-papst Herbert Engert sowie Annemarie Betz vom Gesundheitsamt des Main-Tauber-Kreises, stehen den Interessierten Rede und Antwort.

Mit Hilfe von Rauschbrillen in verschiedenen Promillestärken kann man ausprobieren, wie es ist, wenn man zu tief ins Glas geschaut hat. Außerdem gibt es alkoholfreie Cocktails, die beweisen, dass Trinkgenuss auch ohne Alkohol möglich ist. pm