Bad Mergentheim

Wildpark In den Sommerferien mit einem bunten Programm ein Paradies für viele Kinder

Austoben abseits der elektronischen Welt

Archivartikel

Bad Mergentheim.Bad Mergentheim. Der Wildpark ist – von Experten ermittelt – die Nummer 19 unter den Top 100-Reisezielen in ganz Deutschland. In den Schulferien wird stets ein besonderes Programm für die Jugend geboten, abseits der elektronisch gestalteten Welt. Die Natur, Abwechslung, Spiel, Spaß und Spannung stehen im Mittelpunkt.

Von 30. Juli bis 5. September ist Folgendes geboten: 30. Juli/17. August: Für Acht- bis Zwölfjährige: Gemeinsam schlagen sich die Abenteurer zum größten Wolfsrudel Europas durch. Das Bett für die Nacht wird aus Stroh, Rinder- und Schaffellen gebaut. Das Abendessen wird am Lagerfeuer gemacht. Anschließend unterhält sich die Gruppe über das faszinierende Leben eines Wolfsrudels. Gegen Mitternacht erlebt man das durch Mark und Bein gehende Wolfsgeheul. Wenn der Morgen graut, wird das Lager abgebrochen und gemeinsam im Wald gefrühstückt. 31. Juli: Märchen-Abendwanderung für Familien „Wie der Dummling sein Glück machte“. Ein gemeinsames Ferienerlebnis für Großeltern, Eltern und Kinder ab vier Jahre: Der Dummling war nicht unbedingt klug und stark, aber er meisterte sein Leben mit Erfolg. Oft gelang es dem Dummling, gerade die Aufgaben zu lösen, an denen andere scheiterten – denn er besaß ein großes Herz. Bei einem Spaziergang durch den Wildpark wird erzählt, wie gerade der Dummling das große Glück fand. 1./28. August: Eine abenteuerliche Nacht in der Koboldburg. Für Acht- bis Zwölfjährige: Winkel, Nischen, Verstecke, Zimmer, Rutschen, Tunnel, Labyrinthe, Stege, Brücken und vieles mehr möchten entdeckt und ausprobiert werden. Alle Kinder freuen sich auf einen erlebnisreichen Abend und eine spannende Nacht. 3./10./20./24./27. August: Ein Nachmittag für unsere „Küken“. Für Vier- bis Sechsjährige: Zusammen geht’s zu verschiedenen Tieren wie Otter, Hirsche, Bären, Schafe und Ziegen, die versorgt und – wo möglich – gestreichelt werden. 6./22. August: Indianertag. Für Sechs- bis Zehnjährige: Der junge Indianerstamm stattet sich mit selbst gemachtem Kopfschmuck und Kriegsbemalung aus. Um im dichten Wald auf die Jagd gehen zu können, stellen die Indianer Pfeil und Bogen her. Bevor sie sich mit „Würstchen“ am Lagerfeuer stärken, müssen sie sich um die Ponys und Esel kümmern. 7./29. August: Ein Tag rund um den Bauernhof. Für Sechs- bis Zehnjährige: Schafe, Pferde, Schweine, Hühner, Kühe, Ziegen, Hasen, Esel, Lamas und Ponys werden besprochen, beobachtet, gestreichelt, geputzt und gefüttert. Eine Schäferin berichtet über ihr Leben und zeigt, wie sie mit ihrem Hütehund arbeitet. Für das Mittagessen wird Korn zu Mehl gemahlen, um daraus einen Stockbrotteig zu kneten und Würstchen werden grillt. Schafwolle wird verarbeitet und Rahm zu Butter gemacht. 8./21. August: Klettern wie die Affen. Für Acht- bis Zwölfjährige: Zuerst werden die Kletteraffen mit Gurt und Helm ausgerüstet und mit der Sicherungstechnik vertraut gemacht (DAV-Standard). Dann wird bis 20 Meter hoch geklettert, um den Sommerwald aus einer Vogelperspektive kennenzulernen. Ein Niederseilparcours ergänzt das Vergnügen, nach der anstrengenden Kletterei gibt eine Brotzeit. 9. August: Neandertalertag. Für Sechs- bis Zehnjährige: Zuerst bauen sich die Neandertaler einen großen Wall als Lager und zum Schutz gegen „wilde“ Tiere. Nach der „Jagd“ stellen sie aus Speckstein kleine Mammutzähne und Wolfskrallen her. Zum Abschluss grillen die Neandertaler ihr Mittagessen über dem Lagerfeuer. 10./20./27. August: Heute sind alle mal die Tierpfleger. Für Sechs- bis Neunjährige: Die jungen Tierpfleger füttern die Fischotter, Bären, Waschbären und arbeiten in den Ställen von Eseln, Lamas, Ponys. Nach einem kleinen Spaziergang mit den Tieren bruzzelt ein Mittagsessen über dem Lagerfeuer. 13./14. August: Zwei Tage WiPaKi-Spaß. Für Acht- bis Zwölfjährige: Es werden Waschbären, Fischotter und Bären gefüttert und auch die Haustiere wie Esel, Lamas und Ponys versorgt. Wer mutig genug ist, kann am Seil gesichert bis 20 Meter hoch die Bäume erklimmen. Das Mittagessen wird am Lagerfeuer gekocht, dazu werden Brot und Butter selbst gemacht. Als Mitglied eines Indianerstammes werden Kopfschmuck, Gesichtsbemalung, Pfeil und Bogen und die passende Ausrüstung hergestellt. Übernachtet wird im großen Zelt neben dem Wolfsrudel. 15. August: Entdeckertag für kleine Tierforscher. Für Fünf- bis Siebenjährige, 10 bis 13 Uhr. Die kleinen Tierforscher begeben sich in den Wildpark und halten Ausschau nach den verschiedenen Tieren. Eine Tierart wird genauer untersucht: deren Aussehen, Eigenschaften und Lebensräume. „Warum heißt der Waschbär Waschbär?“, „Wie viel kann ein Geier fressen?“ oder „Warum können die Tierpfleger direkt zu den Wölfen ins Gehege?“ Zur Stärkung wird gevespert wie ein großer starker Bär, im Wasser Dinge ertastet wie ein Waschbär oder farbenfrohe Wolle gefilzt. Außerdem macht die Gruppe an der Waldhütte Rast, an der auch Zeit zum Herumtollen und Spielen ist. Ein Programm voller Spiel, Spaß und Spannung. 15. August: Entdeckertag für kleine Tierforscher. Für Drei- bis Fünfjährige, 13.30 bis 16.30 Uhr. 16./30. August: Rittertag. Für Sechs- bis Zehnjährige: Die jungen Knappen kümmern sich um die Tiere. Danach geht’s an die Herstellung von Schwert und Schild, zur Stärkung wird das Essen am Lagerfeuer gekocht. Bevor die Knappen zum Ritter geschlagen werden, müssen verschiedene Prüfungen bestanden werden. 23. August: Der Matschnachmittag. Für Sechs- bis Zehnjährige: Alte Klamotten anziehen, Badehose einpacken und los geht’s. Matschen nach Herzenslust in Höhlen und auf Matschburgen, oder glitschige Waldgeister modellieren. Bei gutem Wetter wird man den Matsch bei einer feuchtfröhlichen Wasserschlacht wieder los. 3./4. September: Wolfsabend für Familien. Ein gemeinsames Abenteuer für Eltern und Kinder ab sechs Jahre: Auf dem Weg zum größten Wolfsrudel Europas trifft man verschiedene Tiere wie Hirsche, Biber und „Höhlenbewohner“. Am Wolfsrudel angekommen, stärken sich alle mit Bratwürsten an einem großen Lagerfeuer. Danach unterhält sich die Gruppe über das faszinierende Leben eines Wolfsrudels und bringt es gemeinsam zum Heulen 5. September: Märchen-Abendwanderung für Familien „Als Könige noch das Land regierten“. Ein gemeinsames Ferienerlebnis für Großeltern, Eltern und Kinder ab vier Jahre: Es gab einmal eine Zeit, da regierten mächtige Könige das Land, da lebten anmutige Prinzessinnen und heldenhafte Prinzen. In jener Zeit gab es Drachen, Elfen und Feen und manche Tiere sprachen sogar.