Bad Mergentheim

Kommunalwahl Stadtverwaltung weist auf das Prozedere hin

Bei der Briefwahl gilt es die Fristen zu beachten

Archivartikel

Bad Mergentheim.Wenige Tage vor den Europa- und Kommunalwahlen weist die Stadtverwaltung Bad Mergentheim auf das Prozedere und wichtige Fristen hin. So läuft derzeit in Bad Mergentheim die Verteilung der Stimmzettel für die Kommunalwahl an alle 19 000 Wähler, auch wenn sie keine Briefwahl beantragt haben.

Die Wähler können die Stimmzettel in Ruhe ausfüllen und mit ins Wahllokal bringen. Dort gibt es dann den Umschlag dazu. Wer ganz neue Stimmzettel benötigt, kann diese auch im Wahllokal noch einmal ausgehändigt bekommen. Wer keine, unvollständige oder falsche Unterlagen bekommen hat, kann sich an das Wahlamt unter Telefon 07931 / 57-1005 oder an das Bürgeramt unter Telefon 57-3307, -3308 oder -3309, wenden.

Schon jetzt haben im Stadtgebiet rund 3000 Menschen Briefwahl beantragt. Von den Mitarbeitern des Rathauses wurden die Stimmzettelkuverts von Briefwählern weitgehend aussortiert. Dies war aber nicht in allen Fällen möglich, insbesondere, wenn der Briefwahlantrag erst kurz vor oder nach der Ausgabe der Stimmzettelkuverts an die Austräger gestellt wurde.

Wähler, die bereits durch Briefwahl gewählt haben und nun zusätzlich noch die Stimmzettelkuverts zugestellt bekommen, können diese entsorgen.

Die Stimmzettel für die Europawahl werden nicht ausgetragen. Sie werden den Wählern am Wahlsonntag beim Betreten des Wahllokals ausgehändigt. Das Wahlamt der Stadtverwaltung zudem weist darauf hin, dass Briefwähler die Fristen für die Antragstellung beachten müssen. Wahlscheine und Briefwahlunterlagen können bis Freitag, 24. Mai, 18 Uhr, beim Bürgermeisteramt, Bahnhofplatz 1, mündlich, schriftlich oder in elektronischer Form (unter www.bad-mergentheim.de), beantragt werden.

Das Bürgeramt der Stadtverwaltung ist deshalb am Freitag, 24. Mai, ausschließlich für die Bearbeitung von Briefwahlanträgen, in der Zeit von 14 bis 18 Uhr, geöffnet. Nach diesem Zeitpunkt können Wahlscheinanträge nur noch in Ausnahmefällen berücksichtigt werden. Im Falle nachweislich plötzlicher Erkrankung, die ein Aufsuchen des Wahlraums nicht oder nur unter unzumutbaren Schwierigkeiten möglich macht, kann der Antrag noch bis zum Wahltag, 15 Uhr, gestellt werden.

Versichert ein Wahlberechtigter glaubhaft, dass ihm der beantragte Wahlschein nicht zugegangen ist, kann ihm bis zum Tag vor der Wahl, 12 Uhr, ein neuer Wahlschein erteilt werden. stv