Bad Mergentheim

Zur Person Constanze Schmitt ist Markelsheimer Weinkönigin 2018/19

Botschafterin für Tradition

Archivartikel

Markelsheim.Constanze Schmitt ist Markelsheimer Weinkönigin 2018/19.

Schon als ihre Schwester das Amt im letzten Jahr übernommen hat, wurde Constanze Schmitt vom Weinbauvereins-Vorsitzenden Jürgen Stilling gefragt, ob sie 2018 deren Nachfolge antreten wolle. „Nachdem ich über ein Jahr hinweg das Amt aus nächster Nähe miterleben durfte, habe ich dieses Angebot sehr gerne angenommen und freue mich in die Fußstapfen meiner Schwester treten zu dürfen“, so die neue Hoheit.

Die 19-Jährige legte 2017 am Deutschorden-Gymnasium das Abitur ab und nahm nach einem halben Freiwilligen Sozialen Jahr im Caritas ihr Medizinstudium in Würzburg auf. Mittlerweile im dritten Semester, trat sie also auch hier in die Fußstapfen ihrer großen Schwester.

„Ab und zu helfe ich gemeinsam mit Ann-Kathrin im Weinberg aus“, so Constanze, die inzwischen diese Abwechslung zum Unialltag am Schreibtisch schätzen gelernt hat.

„Gerade im Herbst ist unsere tatkräftige Unterstützung gefragt, da wird jede helfende Hand benötigt. Und am liebsten stehe ich mit meiner Oma in einer Zeile“, betont sie. „Als Jüngste und die Älteste der Mannschaft bilden wir ein perfektes Team.“ Es sei ein tolles Gefühl, gemeinsam die stressige Erntezeit zu meistern. „Das ist eben das, was einen Familienbetrieb ausmacht.“

Seit vier Jahren arbeitet Constanze Schmitt im Sonntagverkauf der Genossenschaft mit und schenkt bei Weinproben aus. Kürzlich hatte sie Premiere mit einer ersten eigenen Weinprobe.

Selbst genießt sie gerne ein Glas Wein im Familienkreis auf der heimischen Terrasse. „Hier darf es am liebsten ein Glas Schwarzriesling Auslese sein, den ich mir auch als Krönungswein ausgesucht habe.“ Ihre Schwester als Vorgängerin zu haben, sieht Constanze als großen Vorteil an. „Nicht nur weil ich eine Vorstellung davon habe, was mich erwartet, sondern auch, weil sie mir mit vielen Ratschlägen und Tipps zur Seite stehen kann.“ Gleichwohl werde sie ihre ganz eigenen Erfahrungen machen: „Ich freue mich, viele interessante Persönlichkeiten kennenlernen zu dürfen und dabei als Botschafterin nicht nur für den Wein, sondern auch für Regionalität, Handwerk und Tradition unterwegs sein zu dürfen.“

Ambitionen auf weitere königliche Ämter landes- oder gar bundesweit schiebt die neue Weinkönigin von sich: „Ich denke, mit Studium und dem Amt der Markelsheimer Weinkönigin bin ich erstmal ausreichend bedient. Da will ich noch gar nicht so weit denken und mich erstmal darauf konzentrieren.“ tom