Bad Mergentheim

Wildpark Bad Mergentheim Ritter-, Indianer- oder Entdeckertag in den Osterferien / Mit Tieren auf Tour / Kinder werden zu Forschern und Pflegern

Buntes Programm für kleine Besucher

Archivartikel

An Ostern werden nicht nur die Eier, sondern auch das Programm des Wildparks bunt. Zur Freude der Kinder, die als Indianer, Forscher oder Ritter aktiv werden können.

Bad Mergentheim. Der Wildpark ist – von Experten ermittelt – die Nummer 19 unter den Top 100 Reisezielen in ganz Deutschland. In den Schulferien wird stets ein besonderes Programm für die Jugend geboten – mitten in der Natur mit Abwechslung, Spiel, Spaß und Spannung und unter pädagogischer Aufsicht.

Am 15. und 23. April können Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren einmal selbst Tierpfleger spielen. Dabei füttern sie etwa die Fischotter, Bären oder Waschbären. Sie arbeiten in den Ställen von Eseln, Lamas und Ponys. Sie putzen und machen einen kleinen Spaziergang mit den Tieren durch die umliegenden Wälder. Ebenfalls am 15. und 23. April findet ein Nachmittag für „Küken“ (Alter vier bis sechs) statt. Zusammen mit den Park-Mitarbeitern geht’s zu den Ottern, Hirschen, Bären, Schafen und Ziegen. Gemeinsam werden diese mit Futter versorgt, besser kennengelernt und – wo möglich – auch gestreichelt. Zum Abschluss schließen alle noch Freundschaft mit den Eseln, Lamas und Ponys.

Der 16. April wird ein Tag für Sechs bis Zehnjährige rund um das Thema Bauernhof. Die Kinder gehen zu Schafen, Pferden, Schweinen, Hühnern, Kühen, Ziegen oder Hasen. Gemeinsam besprechen und beobachten sie, streicheln, putzen und füttern die Tiere. Eine Schäferin berichtet über ihr Leben und zeigt, wie sie mit ihrem Hütehund arbeitet. Im Anschluss wird Schafwolle verarbeitet. Dann ist es höchste Zeit, die Holzkuh Zenzi zu melken und aus Rahm Butter zu machen. Bevor die probiert wird, müssen die Esel, Lamas und Ponys versorgt und beschäftigt werden. „Abenteuer mit Tierkarawane“ heißt es am 17. April. Zusammen mit den Vierbeinern gehen die Kinder auf Wanderschaft. Die Karawane rastet, entdeckt und spielt wie es gefällt und es die Natur ermöglicht. Wie für eine Expedition werden einige Esel mit Proviant bepackt für den Weg in die Wildnis. Eine Karte und der Kompass dienen dabei zur groben Orientierung. Ein richtiges kleines Abenteuer eben mit Spaß in der Natur. Der Rittertag am 18. April findet für Sechs- bis Zehnjährige statt. Die jungen Knappen kümmern sich erst einmal um die Tiere. Danach geht’s an die Herstellung von Schwert und Schild. Bevor sie zum Ritter geschlagen werden können, gilt es noch verschiedene Prüfungen zu bestehen.

Der 24. April wird ein Entdeckertag für kleine Tierforscher (fünf bis sieben Jahre). Von 10 bis 13 Uhr begeben sich die kleinen Forscher in den Wildpark und halten Ausschau nach den verschiedenen Tieren. Eine Art sowie ihr Aussehen, ihre Eigenschaften und Lebensräume werden genauer untersucht. „Warum heißt der Waschbär Waschbär?“, „Wieviel kann ein Geier fressen?“ oder „Warum können die Tierpfleger direkt zu den Wölfen ins Gehege?“ sind zentrale Fragen des Tages. Von 13.30 bis 16.30 Uhr findet das Programm für noch kleinere Forscher (Drei- bis Fünfjährige) statt. Der Indianertag am 25. April ist für Sechs- bis Zehnjährige. Der junge Stamm stattet sich mit selbst gemachtem Kopfschmuck und Kriegsbemalung aus.

Auf der Jagd

Um im dichten Wald auf die Jagd gehen zu können, stellen die Indianer Pfeil und Bogen her.

Dann kümmern sie sich um die Ponys und Esel. Vom „Schaf zur Wolle“ heißt es am 26. April für Sechs- bis Zehnjährige. Mit einem Schäfer geht die Gruppe auf die Weide.

Der Experte berichtet über sein Leben, die Schafe und die Hunde und demonstriert die heutige Schafschur.

An einem Fell können sich die Kinder mit alten Handscheren selbst beim Scheren versuchen. Es werden verschiedene Wollarten erfühlt, gewaschen, zum Trocknen in die Sonne gelegt und anschließend gezupft und kardiert (gekämmt). Dann darf sich jedes Kind einen kleinen Ball filzen. pm