Bad Mergentheim

Hundeverein Bad Mergentheim Begleithundeprüfung mit sechs Teams / Alle Teilnehmer bestehen

Eintrittskarten in den Hundesport gesichert

Bad Mergentheim.Sechs Mensch-Hunde-Teams trafen sich vor kurzem zur Begleithundeprüfung auf dem Gelände des Hundevereins Bad Mergentheim. Hierbei wird der Grundgehorsam des Hundes durch Richter bewertet. Der Grundgehorsam unterteilt sich in folgende Bereiche: den theoretischen Sachkundenachweis, die Unbefangenheitsprüfung, die klassische Unterordnung und die Sozialverträglichkeit mit dem Verkehrssicherheitsteil. Die bestandene Prüfung ist die Eintrittskarte in den Hundesport, wie zum Beispiel Agility, Tuniere, Obedience oder Schutzhundesport.

Nach einleitender Begrüßung des Leistungsrichters Harold Marquard vom südwestdeutschen Hundesportverband (swhv) durch den zweiten Vorstand und Prüfungsleiter Alex Stadtmüller und die Schriftführerin Jessica Morstatt wurde der Prüfungsablauf erklärt. Gestartet wurde mit dem theoretischen Sachkundenachweis, den drei Hundeführer ablegten. Die anderen Teilnehmer hatten sich diesen Teil bereits vorher angeeignet.

Nach der Unbefangenheitsprüfung wurde die Unterordnung getestet. Die Prüflinge kamen in Zweierkonstellationen auf das Trainingsgelände und verteilten sich auf die markierten Eckpunkte, bis das Start-Signal des Richters ertönte. Das klassische Unterordnungslaufschema besteht aus folgenden Elementen: Leinenführigkeit, Freifolge, Sitzübung, Ablegen in Verbindung mit Herankommen und der Ablage unter Ablenkung.

Die Teams wechselten sich ab. Hatte das eine Team das Laufschema beendet, folgte der Positionswechsel auf Hinweis des Richters mit dem Team aus der Ablage, welches nun auf die Startposition des Laufschemas vorrückte. Nach jedem Durchgang erfolgte die Bewertung des Richters, der noch mal exakt auf die einzelnen Prüflinge und das Erarbeitete einging. Alle Teams bestanden diesen Teil und durften zum Verkehrssicherheitsteil antreten. Hierbei sollten die Hundeführer allesamt mit Ihren Hunden enge Menschengruppen passieren. Durch Jogger, Fahrradfahrer und hupende Passanten in Fahrzeugen wurde die Sozialverträglichkeit im Alltag situativ getestet. Zum Abschluss wurde noch ohne Hundeführer überprüft, wie die Hunde auf vorbeilaufende Mensch-Hunde-Teams reagieren. Auch hier bestanden alle Teilnehmer. lr