Bad Mergentheim

Kaufmännische Schule Bad Mergentheim Duale Ausbildung als Garant für gut ausgebildete Fachkräfte im Main-Tauber-Kreis

„Fachkräfte sind zum wichtigen Gut geworden“

Die „Karriere daheim“ biete vielfältige Möglichkeiten: Das betonte Bildungsreferent Jochen Müssig bei der Abschlussfeier der Kaufmännischen Schule.

Bad Mergentheim. Die 163 Absolventen der Kaufmännischen Berufsschule Bad Mergentheim wurden feierlich im Dorfgemeinschaftshaus Neunkirchen verabschiedet. Für die musikalische Umrahmung sorgten Noah Scheuermann (Marimbaphon), selbst ein Absolvent, mit seiner Mutter Ulrike Pfeiffer-Scheuermann (Klavier und Trompete).

Leistung gelobt

Gottfried Gunzenhauser, Abteilungsleiter der Kaufmännischen Berufsschule, lobte die Leistung der Absolventen, betonte aber auch, dass es ohne „Schweiß keinen Preis“ gäbe. Für ihre Mühen hielten sie jetzt ein Zeugnis in der Hand, das für ihre Zukunft wegweisend sei.

Gunzenhauser bekräftigte, dass alle stolz auf die erbrachten Leistungen sein könnten. Für die Unterstützung dankte Schulleiter Wilhelm Ehrenfried den Fachlehrkräften, den Ausbildungsunternehmen, den Kammern und dem Schulträger Main-Tauber-Kreis.

Mit einer erfolgreichen Ausbildung sei eine wichtige Basis für das Berufsleben geschaffen. Weiterlernen sei besonders notwendig in Zeiten der Digitalisierung, um die Beschäftigungschance zu sichern. Auf der Grundlage von Werten gelte es, solidarisch zu handeln.

Jochen Müssig, Dezernent für Bildung im Main-Tauber-Kreis, überbrachte ebenfalls Glückwünsche. Vor allem seien die Fachkräfte im Landkreis zum wichtigen Gut geworden, um die heimische Wirtschaft zu stärken. Er lobte die Vielfältigkeit der Berufsschulen. Die Trias aus Schule, Betrieb und Eltern während der Ausbildung sei weltweit einzigartig. Genau deshalb sei es dem Main-Tauber-Kreis auch wichtig, die Schulen vielfältig zu fördern. Er bat die Absolventen, ihre Neugier, ihr erlerntes Wissen und ihre Sozialkompetenz beizubehalten und diese in die Betriebe sowie die Gesellschaft mit einzubringen. Die „Karriere daheim“ biete mannigfaltige Möglichkeiten. Die Vorsitzende der Ausbildungsbetriebe, Simone Germann, gratulierte den Absolventen. Sie zeigte am Beispiel der Videokassetten auf, wie sich die Technik bis heute weiterentwickelt hat. Dadurch seien auch immer neue Berufszweige entstanden und neue Arbeitsplätze geschaffen worden. Eine Wende durch die Künstliche Intelligenz sei in vollem Gange. Gerade deshalb sei es wichtig, sich immer wieder auf Neues einzulassen und die Lernbereitschaft nicht zu verlieren. ksm