Bad Mergentheim

„Kehrtwende“ Große Aktion am Samstag, 23. Februar / Schulen machen mit

Frühjahrsputz gegen Stadtschmutz

BAD MERGENTHEIM.Die „Kehrtwende“, der „große Frühjahrsputz gegen den Stadtschmutz“, findet wieder am Samstag, 23. Februar, statt. Auch die Schulen machen mit.

Am Samstag, 23. Februar, startet die Stadt Bad Mergentheim wieder ihr Großreinemachen namens „Kehrtwende“. Vereine, Schulen und Bürger packen kräftig mit an, um die Innenstadt und Stadtteile zu säubern und auf die Straße geworfenen Müll einzusammeln.

Treffpunkt für alle Helfer ist am Samstag um 9.30 Uhr vor dem Neuen Rathaus am Bahnhofplatz 1. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bevor alle Teilnehmer in die jeweiligen Bezirke ausschwärmen, findet die Einteilung auf die Einsatzgebiete und die Ausgabe der Werkzeuge statt. Müllsäcke, Schutzhandschuhe und Auflesezangen werden von der Stadt zur Verfügung gestellt. Als Dankeschön für ihren Einsatz erhalten alle Hilfskräfte ab 12 Uhr einen kostenlosen Imbiss mit Getränken im Neuen Rathaus.

Bereits einen Tag zuvor, am Freitag, 22. Februar, sind mehr als 250 Schüler der Eduard-Mörike-Schule, der Lorenz-Fries-Schule, des Deutschorden-Gymnasiums und der Kopernikus-Realschule vor allem in den Straßen des Weberdorfs unterwegs. Die Fünftklässler greifen das Motto „Bad Mergentheim FAIRändert“ aus dem Heimattage-Jahr 2016 wieder auf, als sich die Schulen erstmals an der Kehrtwende beteiligt hatten. „Das war eine gute Aktion, die wir gerne weiterführen möchten“, sagt die Geschäftsführende Schulleiterin Karin Endres. Auch Oberbürgermeister Udo Glatthaar wird die jungen Saubermacher unterstützen und motivieren. Er gibt am Freitagmorgen den offiziellen Startschuss.

Um die Ausstattung kümmert sich das Tiefbauamt, unter dessen Federführung die Kehrtwende stattfindet. Nachdem die Schüler schon einmal vorgelegt haben, findet dann einen Tag später die große Kehrtwende für alle statt. Die Aktion richtet sich an alle Bürger der Stadt Bad Mergentheim. Es soll in der Außenwirkung der Aktion auch das Bewusstsein dafür geweckt werden, dass es nicht nur eine Ordnungswidrigkeit ist, öffentliche Plätze, Straßen und Grünanlagen zu verschmutzen, sondern unsoziales Verhalten.

Im vergangenen Jahr konnten im Rahmen der Kehrwende übrigens 17 Kubikmeter Müll aus dem öffentlichen Raum entfernt werden. stv