Bad Mergentheim

Präventionstag Kopernikus-Realschule und Deutschorden-Gymnasium kooperierten / Auch die Eltern mit einbezogen

Gemeinsam gegen Drogen und Sucht

BAD MERGENTHEIM.Wie gut kann man eigentlich noch mit Alkohol im Blut sehen? Schmecken eigentlich auch alkoholfreie Cocktails gut? Und wie verteidige ich mich gegen einen Angreifer, der mich von hinten packt? Diese Fragen und noch viele mehr wurden beim gemeinsamen Präventionstag „Starkes Ich“ an der Kopernikus-Realschule und am Deutschorden-Gymnasium beantwortet.

Das Projekt soll die Schüler der siebten Klassen stärken und ein neues Bewusstsein im Umgang mit Drogen schaffen. Verschiedenste Workshops zu den Themen Ernährung, Sucht, Medien und Persönlichkeitsstärkung boten hierzu die Möglichkeit. Abgerundet wurde der Tag mit einer Informationsveranstaltung für alle Eltern beider Schulen zum Thema „Scripted Reality“, zu dem auch für die Schüler ein Workshop angeboten wurde. Auch dieses Jahr waren wieder viele Referenten und fleißige Helfer beteiligt. In den Tag starteten alle Schüler mit einem leckeren Fünfsternefrühstück, danach ging es los zu den Workshops.

Auf einem Alkoholparcours im Schulhof testeten die Siebtklässler ihr Reaktionsvermögen mit einer Brille, die Alkoholeinfluss simulierte: da fiel das Bobbycarfahren um die Hütchen plötzlich doch nicht mehr so leicht!

An alkoholfreien Cocktails probierte sich ein Workshop, der mit wirklich leckeren Drinks bewies, dass es nicht immer gleich Hochprozentiges sein muss.

In der Turnhalle lernten die Schüler, wie man sich in brenzligen Situationen wehren kann und übten begeistert die Griffe und Kniffe, um den Gegner möglichst schnell außer Gefecht zu setzen. Und bei der Station „Bau Deinen eigenen Turm“ testeten die Schüler ihren Mut beim Kistenstapeln und unterstützen sich im Team gegenseitig – gemeinsam fällt vieles leichter.

Viele weitere Workshops boten Wissenswertes, so dass den Schülern die Wahl wahrlich schwer fiel. Möglich wurde dieser besondere Schultag durch die Organisatorin Ivonne Kohler mit Unterstützung von Peter Mühleck. Finanziell unterstützt wurde der Projekttag von Prof. Dr. Werner Romen, Vorsitzender des Leberzentrums und des Aktionskreises Sucht- und Gewaltprävention, Sicherheit und Gesundheitsförderung. mg