Bad Mergentheim

Frauen-Union Rundumblick / Über den Dächern von Bad Mergentheim

Geschichte erleben und Zukunft gestalten

Archivartikel

Bad Mergentheim.Geschichte erleben und Zukunft gestalten – unter diesem Motto stand der Besuch der Frauen-Union Main-Tauber. Startpunkt war das Deutschordensschloss an dem die Kreisvorsitzende Gabriele Reinhart die Mitgliederinnen begrüßte und die Führung durch die Geschichte der Stadt Mergentheim sowie des Deutschen Ordens startete. So begaben sich die Frauen des Kreisverbands auf eine Reise durch die Geschichte – angefangen von dem jungsteinzeitlichen „Hockergrab“, welches in den 30er Jahren bei Altheim entdeckt wurde bis hin zur Entstehung des Deutschen Ordens, der wechselvolle Zeiten erlebte.

Im Anschluss an die Führung durch das Deutschordensschloss wurde die Frauen-Union Main-Tauber von Oberbürgermeister Udo Glatthaar im Rathaus empfangen. Bei einem Rundumblick über den Dächern Bad Mergentheims wurde über die kommunalpolitischen Herausforderungen und Entwicklungen der Städte und Kommunen in der heutigen Zeit diskutiert. So waren etwa die Ausweisung neuer Baugebiete, die Belebung von Innenstädten oder der Tourismus aktuelle Themen.

Die Kreisvorstandsitzung der Frauen-Union im Bembé-Stift bildete den Abschluss des Besuchs der Frauen-Union. Die Kreisvorsitzende Gabriele Reinhart sprach die Kommunalwahl am 26. Mai an und warb dafür, zur Wahl zu gehen. Die Regionaldirektorin der Evangelischen Heimstiftung, Svantje Popp, erläuterte die neuen Herausforderungen in der stationären Pflege. Dabei betonte sie, dass in Zukunft keine Zwei-Bett-Zimmer vorgesehen seien. Die Kreisvorsitzende unterstrich, dass die erfreuliche Zunahme der Lebenserwartung und der damit verbundene demographische Wandel eine zunehmende Herausforderung, auch im ländlichen Raum, darstelle. Dennoch sei die Lebensqualität in der ländlichen Region besser als in Ballungszentren. Dies habe auch das kürzlich veröffentliche Ranking aller Stadt- und Landkreise in Deutschland ergeben, wonach der Main-Tauber-Kreis auf Platz 15 bei der Lebensqualität im bundesdeutschen Vergleich aufgestiegen ist. cdu