Bad Mergentheim

Deutschorden-Gymnasium und St. Bernhard Erfolgreiche Zusammenarbeit von Schulen und DRK-Bereitschaft / 40 Schüler aktiv

Große Übung des Schulsanitätsdienstes

Archivartikel

Bad Mergentheim.Der Schulsanitätsdienst an den Bad Mergentheimer Schulen ist durch das Engagement der verantwortlichen Lehrer eine mittlerweile etablierte Institution. Wo Schulsanitäter sonst im Rahmen ihrer Schulgruppe üben und sich weiterbilden, sollte mit einem Projekttag am Deutschorden-Gymnasium die Zusammenarbeit untereinander verbessert und der Blick über den Tellerrand der Erstversorgung hinaus ermöglicht werden.

In Zusammenarbeit mit der Bereitschaft des DRK Bad Mergentheim und der Realschule St. Bernhard konnten so durch das DOG mehr als 40 Schüler beider Schulen durch den Leiter des Schulsanitätsdienstes am DOG, Oberstudienrat Marc-Oliver Mögle, zum Gemeinschaftsprojekt begrüßt werden. Auch das DRK-Bad Mergentheim, vertreten durch Mario Geisler sowie der Koordinator Schularbeit im DRK-Landesverband Baden-Württemberg, Marc Herrmann, zeigten sich hocherfreut und zufrieden mit der fruchtbaren Zusammenarbeit.

Die interessierten Schüler konnten eine breitgefächerte Stationsausbildung absolvieren, für deren Organisation sich größtenteils die DRK-Bereitschaft Bad Mergentheim verantwortlich zeichnete. So wurden die jungen Helfer in realistischer Unfalldarstellung geschult und durften Brüche und andere Verletzung mit professionellen Schminkmaterialien selbst darstellen. Weiterhin wurden Basistechniken, wie Schienung von Brüchen und die Herz-Lungen-Wiederbelebung durch die DRK-Mitglieder realitätsnah vermittelt und geübt.

Daneben fehlte auch nicht der Brückenschlag zur professionellen Rettung: über einfache Transporttechniken hinausgehend wurde die Rettung mittels Schaufeltrage und Spineboard durch einen Notarzt der DRK-Bereitschaft angeleitet und „live“ geübt sowie die Einsatzgrundsätze und Wissenswertes rund um die Tätigkeit hautnah am bereitgestellten Rettungswagen durch einen Rettungssanitäter erläutert und demonstriert.

Auch so genannte „Soft-Skills“ sollten nicht zu kurz kommen: OStR Mögle und Pfarrer Matthias Widmayer brachten die jungen Retter mit Rollenspielen mit dem schwierigen Thema „Notfallseelsorge“ in Kontakt.

Die Erfahrung aus fünf Stunden intensiver Ausbildung mit vielen neuen Inhalten konnten am Ende des Tages alle Teilnehmer neben einer Urkunde mit nach Hause nehmen.

Zum Abschluss des Projekttages konnten die Schüler im Rahmen einer realitätsnahen Falldarstellung den anwesenden Schülern, Lehrern und Gästen ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen: Von der realistischen Darstellung der Verletzung über die Erstversorgung mit Schienung und Verband bis zur Rettung des Verletzten mit einem Spineboard wurden alle Tätigkeiten eigenverantwortlich durchgeführt. pm