Bad Mergentheim

Bad Mergentheim Grundstein für Bauprojekt gelegt / Objekt wird vierstöckig / Gebäude auf 65 Pfählen

Gute Zusammenarbeit gelobt

Bad Mergentheim.Die Baustelle gleich neben dem Palais Victoria in der Poststraße ist unübersehbar, und am Freitagnachmittag war dann auch noch richtig was los. Kein Wunder, denn die Grundsteinlegung stand an, und die Bauherrschaft – vertreten durch Prof. Dr. Wolfgang Freiherr von Stetten und Christian Freiherr von Stetten – hatte Geschäftspartner, künftige Mieter, Vertreter der Wirtschaft, Handwerksbetriebe und der Stadtverwaltung sowie des Gemeinderates geladen, um gemeinsam den Festakt zu feiern.

Wie bei allen Bauvorhaben gab es auch bei diesem Anbau einen entsprechenden Vorlauf. Doch Probleme, so Dr. Wolfgang Freiherr von Stetten, habe es keine gegeben – jedenfalls keine unlösbaren. „Es war eine gute Zusammenarbeit“, betonte er. Und was den Anbau selbst angehe, so entstünden hier im Erd- und ersten Obergeschoss Arztpraxen sowie vom ersten bis zum vierten Obergeschoss unterschiedlich große Wohnungen (mit ein bis vier Zimmern) mit Balkonen und Terrassen. Kurzum ein attraktives Angebot, „hier ist jeder Wunsch möglich!“. Nähere Erläuterungen zum Neubau gab Wolfram Seehaus, Geschäftsführer der Baufirma APX Selecta. Da war zunächst die schwierige und technisch anspruchsvolle Gründung.

Verstärkte Bodenplatte gegossen

Das Gebäude ruht auf 65 Pfählen, die bis zu neun Meter in die Tiefe reichen. Dazu wurde eine verstärkte Bodenplatte gegossen. Tatsächlich basiere das Gebäude auf sechs Einzelfundamenten und biete fünf Etagen mit 2400 Quadratmetern Baugrundflächen.

Der Rohbau solle bis September abgeschlossen werden, bezugsfertig soll er schon im Dezember sein. Nicht nur ein Grundstein mit Datum wurde gelegt, sondern, wie in solchen Fällen üblich, auch eine „Zeitkapsel“ unter dem Grundstein eingemauert.

Neben einigen Dingen zum Datum und zum Bau an sich legte von Stetten auch noch die Freitagsausgabe der Fränkischen Nachrichten mit in die Kassette. Dann kam auch schon der Grundstein – am Ausleger des Kran hängend – von oben herabgeschwebt und wurde fachkundig an seinen Platz über der Zeitkapsel eingemauert. Den kirchlichen Segen sprach Pfarrer Benno Szudra.