Bad Mergentheim

Wildpark Vom 11. bis 21. Juni gibt es für Kinder und Jugendliche wieder ein buntes Programm

Kleine Abenteuer in den Pfingstferien erleben

Archivartikel

Bad Mergentheim.Im Wildpark gibt es in den Pfingstferien vom 11. bis 21. Juni wieder ein besonderes Programm für Jugendliche und Kinder. Natur, Abwechslung, Spiel, Spaß, Spannung und Lehrreiches stehen dabei im Mittelpunkt. Wer für seine Kinder bewusst einen Kontrapunkt zum Alltag setzen möchte, um Routine und Stress abzubauen und um intensiv ein kleines Abenteuer zu ermöglichen, kann aus einem breiten Angebot wählen. 11. und 17. Juni: „Heute sind wir mal die Tierpfleger“, für Sechs- bis Neunjährige. Die jungen Tierpfleger füttern die Fischotter, Bären, Waschbären und arbeiten in den Ställen von Eseln, Lamas, Ponys. Nach einem kleinen Spaziergang mit den Tieren bruzzelt ein Mittagsessen über dem Lagerfeuer. 11. und 17. Juni: „Ein Nachmittag für unsere Küken“, für Vier- bis Sechsjährige. Zusammen geht’s zu verschiedenen Tieren wie Otter, Hirsche, Bären, Schafe und Ziegen. Gemeinsam werden die Tiere mit Futter versorgt, besser kennengelernt und – wo möglich – auch gestreichelt. Zum Abschluss schließen alle noch Freundschaft mit den Eseln, Lamas und Ponys. 12. Juni: „Neandertalertag“ für Sechs- bis Zehnjährige: Zuerst bauen sich die Neandertaler einen großen Wall als Lager und zum Schutz gegen „wilde“ Tiere. Nach der „Jagd“ stellen sie aus Speckstein Mammutzähne und Wolfskrallen her. Zum Abschluss grillen sie ihr Mittagessen über dem Lagerfeuer. 13. Juni: „Indianertag“, für Sechs- bis Zehnjährige. Der junge Indianerstamm stattet sich mit selbst gemachtem Kopfschmuck und Kriegsbemalung aus. Um auf die Jagd gehen zu können, stellen die Indianer Pfeil und Bogen her, bevor Lagerfeuer, Ponys und Esel warten. 14. und 21. Juni: „Entdeckertag für kleine Tierforscher für Fünf- bis Siebenjährige“. Man begibt sich in den Wildpark und hält Ausschau nach den verschiedenen Tieren. Eine Tierart wird man sich genauer anschauen und untersucht deren Aussehen, Eigenschaften und Lebensräume. „Warum heißt der Waschbär Waschbär?“, „Wie viel kann ein Geier fressen?“ oder „Warum können die Tierpfleger direkt zu den Wölfen ins Gehege?“ Zeit zum Herumtollen ist auch noch. Dieses Programm gibt es für Drei- bis Fünfjährige. 18. Juni: „Ein Tag rund um den Bauernhof“, für Sechs- bis Zehnjährige. Die Kinder gehen zu Schafen, Pferden, Schweinen, Hühnern, Kühen, Ziegen und Hasen. Gemeinsam besprechen und beobachten sie, streicheln, putzen und füttern die Tiere. Eine Schäferin berichtet über ihr Leben und zeigt, wie sie mit ihrem Hütehund arbeitet. Für das Mittagessen mahlen alle Kinder Korn zu Mehl, um daraus einen Stockbrotteig zu kneten. Das Stockbrot und die Würstle werden über dem Lagerfeuer gegrillt, frisch gestärkt wird Schafwolle verarbeitet. Dann ist es höchste Zeit, die Holzkuh Zenzi zu melken und aus Rahm Butter zu machen. Bevor die Butter auf frischem Brot probiert wird, müssen die Esel, Lamas und Ponys versorgt und beschäftigt werden. 19. Juni: „Wolfsabend für Familien“, ein gemeinsames Abenteuer für Eltern und Kinder ab sechs Jahre. Auf dem Weg zum größten Wolfsrudel Europas trifft man verschiedene Tiere wie Hirsche, Biber und „Höhlenbewohner“. Am Wolfsrudel angekommen, stärken sich alle mit Bratwürsten an einem großen Lagerfeuer. Danach unterhält sich die Gruppe über das faszinierende Leben eines Wolfsrudels und bringt es gemeinsam zum Heulen. 21. Juni: Eine völlig andere Art Bäume zu erklimmen. Zuerst werden die Kinder mit Gurt und Helm ausgerüstet und mit der Sicherungstechnik vertraut gemacht. An so genannten „Monkeygriffen“ klettern die kleinen Äffchen hoch in die Baumkronen bis auf etwa 20 Meter Höhe. Dort oben erleben die Kinder den Frühlingswald aus einer ganz anderen Perspektive. Ein Niederseilparcours ergänzt das Vergnügen. Nach der anstrengenden Kletterei gibt es natürlich noch eine zünftige Brotzeit.