Bad Mergentheim

Jugendmusikschule Bunte „Musizierkiste“ vor Eltern, Großeltern und Freunden / Ensembles und Solisten präsentierten sich

Kreuz und quer durch ganz Europa

Archivartikel

Musikalisch und tänzerisch entführte die Jugendmusikschule, die in diesem Jahr 40 Jahre alt wird, am Samstagnachmittag in der Turnhalle Stadtmitte auf eine Reise durch Europa.

Bad Mergentheim. Nach der festlichen Eröffnung durch ein Streicher-Ensemble unter der Leitung von Anton Lehle begrüßte der Leiter der städtischen Jugendmusikschule, Hubert Holzner, die jungen Musikanten mit ihren Eltern, Großeltern und sonstigen Begleitern und versprach diesen ein überraschendes Programm der diesjährigen „Musizierkiste“.

Durch dieses führte Sabine Knopp und präsentierte mit Kindern der Gruppe Musikalischen Früherziehung und der Rhythmikgruppe ein buntes Programm aus musikalischen Vorträgen, Gesang und Tanz. Dabei wurden auch die vielen Besucher mit einbezogen, die einen stimmgewaltigen Chor für den Kanon „Guten Tag, liebe Leute“ bildeten, der von einem Klarinetten-Trio begleitet wurde. Zuvor hatten Kinder in ihrer Muttersprache mit einem Fähnchen in den Landesfarben der jeweiligen Nation die Gäste begrüßt.

Mit buntem Bändertanz

Danach gab ein Cello-Duo den „Fröhlichen Landmann“ und bei einem Hupf-Tanz zeigten die Kleinsten ihr Rhythmusgefühl. Mit dem 7-Schritt-Tanz bewies das stattliche Kinderblasorchester unter der Leitung von Hubert Holzner, dass es schon zu einem beachtlichen Klangkörper herangewachsen ist. Bewundernswert waren auch die zwei Solistinnen am Klavier, die selbstsicher ihre Stücke vortrugen. Nach Schweden entführte eine Tanzgruppe mit einem bunten Bändertanz und in die Bretagne ging es mit dem „Bretonischen Tanz“, den vier Harfistinnen zum Besten gaben. An Spanien erinnerte ein Vortrag der Holzblasinstrumentengruppe, die von Bongos und Kastagnetten rhythmisch begleitet wurden.

Mit diesen Vorträgen wolle die Jugendmusikschule, so der Leiter Hubert Holzner zum Schluss der Aufführungen, auf die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten von der musikalischen Früherziehung bis zum Mitspielen im Kinderblasorchester hinweisen.

Um sich von den eigenen musikalischen Neigungen zu überzeugen, lud er die Kinder mit ihren Eltern in die Räume der Jugendmusikschule ein. Dort konnten sie dann die verschiedensten Instrumente ausprobieren. Davon wurde reichlich Gebrauch gemacht und sicher auch so mancher Jungmusiker „geboren“. Zusätzliche Informationen gab es einem Informationsstand, wo Faltblätter über die einzelnen Instrumente und die damit zusammenhängenden Anforderungen ausgelegt waren. wm