Bad Mergentheim

Eduard-Mörike-Schule 30 Schüler von Kultusministerium ausgezeichnet, darunter Sara Abassi von der Eduard-Mörike-Schule in der Kurstadt / Stolze Eltern und Lehrer

Landespreis Werkrealschule verliehen

Archivartikel

Dieses Jahr haben 30 Schüler den Landespreis Werkrealschule des Kultusministeriums erhalten. Bei der Preisverleihung in Stuttgart war auch Sara Abassi von der Eduard-Mörike-Schule dabei.

Bad Mergentheim/Stuttgart. Sie haben sich durch vorbildliche Leistungen hervorgetan, sagte Staatssekretär Volker Schebesta bei der Preisvergabe am Dienstagnachmittag. Mit dem Landespreis soll die Leistungsfähigkeit der Werkrealschule bekannt gemacht und die praxisorientierte berufliche Orientierung an der Schulart hergehoben werden.

Nicole Floeder, Rektorin der Eduard-Mörike-Schule (EMS) in Bad Mergentheim ist sehr stolz auf die Preisträgerin ihrer Schule. Floeder sagte unserer Zeitung auf Anfrage: „Zum zweiten Mal gewinnt eine Schülerin der Eduard-Mörike-Schule den Landespreis der Werkrealschulen für herausragende Leistungen in den Wahlpflichtfächern. Sara Abassi ist es gelungen, sich im Bereich Wirtschaft und Informatik mit Unterstützung ihres Lehrers Christoph Baumann an die Landesspitze zu setzen. Im letzten Jahr gelang das Nicholle Uspenskiij im Bereich Gesundheit und Soziales.

Beeindruckend

Beide Preisträgerinnen zeigen, dass auch Jugendliche mit Migrationshintergrund an unserer Schule wirkungsvoll unterstützt und gefördert werden und so in die Lage versetzt werden, herausragende Leistungen zu zeigen.

Der Landespreis zeigt aber auch, dass Schülerinnen und Schüler der Werkrealschule mit beeindruckendem Leistungswillen in der Schullandschaft glänzen.

Die Schulgemeinschaft freut sich sehr mit Sara Abassi, vor allem auch weil sie als Mädchen sich im Bereich Wirtschaft und Informatik durchgesetzt hat.“

In der Presseerklärung des Kultusministeriums heißt es: Schüler der Haupt- und Werkrealschulen sowie der auslaufenden Werkrealschulklassen an Gemeinschaftsschulen haben in ihren Wahlpflichtfächern auch in diesem Jahr sehr gute Leistungen gezeigt.

„Mit dem Landespreis Werkrealschule wollen wir das Engagement von Schülern an Haupt- und Werkrealschulen anerkennen, die sich besonders eingesetzt haben, und auch auf ihre Leistungen aufmerksam machen“, sagte Staatssekretär Volker Schebesta bei der Preisverleihung im Neuen Schloss in Stuttgart.

30 Schüler haben in diesem Jahr in den Wahlpflichtfächern „Natur und Technik“, „Wirtschaft und Informationstechnik“ sowie „Gesundheit und Soziales“ besondere Leistungen erbracht und erhalten deswegen den Landespreis Werkrealschule.

Die Preise überreicht Staatssekretär Schebesta gemeinsam mit den Kooperationspartnern des Landespreises, der Porsche AG (Natur und Technik), der Stiftung Würth (Wirtschaft und Informationstechnik) und der Caritas sowie der Diakonie in Baden-Württemberg (Gesundheit und Soziales). Bei der Auswahl für die Auszeichnungen spielt das individuelle Engagement der Schülerinnen und Schüler für ihre eigene berufliche Zukunft eine entscheidende Rolle. „Seien es positive Rückmeldungen der Praktikumsunternehmen, Eigenverantwortung bei der beruflichen Orientierung oder ehrenamtliches Engagement – die Schüler haben sich durch vorbildliche Leistungen hervorgetan und sie haben die Gelegenheit genutzt, früh Einblicke in mögliche Berufsfelder zu erhalten“, lobte MdL Volker Schebesta das Engagement der Jugendlichen.

Der Landespreis Werkrealschule wird in diesem Jahr zum siebten Mal verliehen. Ausgewählt werden die Preisträgerinnen und Preisträger von den Kooperationspartnern des Landespreises. Diese stiften dabei nicht nur die Sachpreise, die jede Schülerin und jeder Schüler erhält, sondern bieten den Preisträgern auch jeweils ein spezielles Rahmenprogramm, das vor der Verleihung der Landespreise stattfindet.

Ein weiterer Preisträger kommt ebenfalls aus der Region: Pascal Mauer vom Schulzentrum am Wört (Realschule und Werkrealschule) in Tauberbischofsheim gehört ebenfalls zu den 30 Geehrten. Pascal Mauer wurde auch im Bereich „Wirtschaft und Informationstechnik“ ausgezeichnet.

„Bei der Bewertung zählen nicht nur die schulischen Leistungen, sondern auch Kriterien, wie ein junger Mensch durchs Leben geht“, erläuterte Schulleiter Christian Wamser gegenüber der Redaktion. Großes Engagement beweist Pascal Mauer als Schiedsrichter auf dem Fußballplatz, wo er bereits Männerspiele pfeift.

Sein Lehrer Mario Häffner hatte ihn auf den Landespreis der Wahlpflichtfächer aufmerksam gemacht und ihn ermuntert, sich zu bewerben. Sehr gute fachliche Leistungen, erfolgreiche Praktika sowie Engagement für die Gesellschaft sind Kriterien, die zählen. Pascal Mauer füllte den umfangreichen Fragebogen aus und bewarb sich. km/hvb/sabix