Bad Mergentheim

AW Main-Tauber-Kreis 2019 Jahr der Modernisierung / Deckung der Abfallkosten per Sepa-Mandat / Mögliche Verzögerungen vom 20. bis 24. Mai

Mikrochips für Mergentheimer Mülleimer

Archivartikel

2019 ist beim Abfallwirtschaftsbetrieb Main-Tauber-Kreis das große Jahr der Modernisierung. Dafür braucht er aber die Mithilfe der Bürger.

Bad Mergentheim/Main-Tauber-Kreis. Unter anderem sollen Chips an die Mülltonnen.Der Abfallwirtschaftsbetrieb Main-Tauber-Kreis (AWMT) wird 2019 die Müllentsorgung deutlich modernisieren und bürgerfreundlicher gestalten.

Überweisung per Lastschrift

Künftig ist es nicht mehr notwendig, zum Jahresbeginn zur örtlichen Gemeinde- oder Stadtverwaltung zu gehen, um eine neue Gebührenmarke zu kaufen. Damit gehören Warteschlangen der Vergangenheit an. Vielmehr erhalten alle Haushalte ab 2020 immer zu Jahresbeginn einen Gebührenbescheid zugesandt. Die Kosten können dann an den AWMT überwiesen werden. Wird ein Sepa-Mandat (Lastschriftverfahren) erteilt, kann der Betrag in Zukunft auch ganz bequem automatisch abgebucht werden. Um diese Veränderung zu ermöglichen, stellt der AWMT im Laufe 2019 auf ein modernes Behälter-Identifikationssystem („Identsystem“) um. Alle Restmüll-, Biomüll- und Papiergefäße im Main-Tauber-Kreis erhalten jeweils eine eigene Identifikationsnummer und werden mit einem Chip ausgestattet. Die „Bechippung“ im Stadtgebiet Bad Mergentheim findet in der Zeit von Montag, 20. Mai, bis Freitag, 24. Mai, statt. In den Stadtteilen erfolgt der Vorgang in der Folgewoche von Montag, 27. Mai, bis Freitag, 31. Mai. Dazu ist die Mithilfe der Bevölkerung wichtig. Mittels eines Bürgeranschreibens erhält jeder Haushalt Informationen, was zu tun ist und welche Müllgefäße zu dem Haushalt registriert sind. Dem Schreiben liegen Aufkleber bei. Diese sind auf den jeweiligen Deckel der Müllgefäße zu kleben.

Am mitgeteilten Termin müssen dann alle Gefäße an den Straßenrand gestellt werden. Wurde erfolgreich „bechippt“, klebt an der Seite ein Sticker. Die Tonne kann zurückgeholt werden, der Prozess ist abgeschlossen. Der Chip enthält oder sammelt keine personenbezogenen Daten. Auf dem Transponder ist lediglich eine weltweit einmalige Nummer gespeichert. Das System ist daher aus datenschutzrechtlicher Sicht unbedenklich.

Während der Bechippungsphase kann es zu Verzögerungen bei der Auslieferung von bestellten Tonnen kommen. awmt