Bad Mergentheim

„Junge kultur.unartig“ Kinderkulturkreis feiert zehnjähriges Bestehen mit Tag der offenen Tür im Atelier am Sonntag, 4. November

Mit Kunst die eigenen Stärken entdecken

Seit zehn Jahren gibt es den Kinderkulturkreis unartig, der sich jüngst in „junge kultur.unartig“ umbenannt hat. Gefeiert wird am Sonntag mit einem Tag der offenen Tür und buntem Programm.

Bad Mergentheim. Der seit zehn Jahren bestehende Kinderkulturkreis „unartig“ hat sich vor kurzem in „junge kultur.unartig“ umbenannt. Das Ziel war und bleibt die Förderung von Kunst und Kultur für junge Menschen. „Wir haben zwar unseren Namen geändert, aber ,unARTig’ waren und bleiben wir“, sagt der Vorsitzende Bernd Schepermann.

Und in der Tat, wer einmal den Gang ins Atelier in der Wachbacher Straße wagt, kann erleben, welche Freude Kinder und Jugendliche bei der direkten Begegnung mit Kunst und Kultur haben. Egal, ob mit dem Stift oder mit dem Pinsel, ob gedruckt oder gespecksteinert, gefilzt oder getöpfert wird – junge Menschen, gleich welcher Herkunft, haben Freude im direkten Umgang mit der Kunst, erleben und entdecken eigene Stärken, lernen neue Sichtweisen kennen und haben Erfolgserlebnisse. Jedes „junge“ Werk ist einzigartig, stets wird die jeweils neu erlernte Technik individuell umgesetzt.

Und nicht zuletzt reift dabei auch die Persönlichkeit – Kinder und Jugendliche wachsen mit ihren Werken. Kunst und Kultur sind wichtige Begleiter auf dem Weg von der Kindheit zum Erwachsenwerden. Die „junge kultur. unartig“ bietet vielfältige Möglichkeiten, sich selbst zu erproben und Vorlieben und Stärken zu entdecken. „Spaß macht es sowieso“, betont Schepermann.

Für die „unartigen“ Mitglieder des Vereins sind die vergangenen zehn Jahre „ein Grund zur Freude und zum Feiern“, betont Vereins-Geschäftsführerin Franziska Eben von Racknitz.

Viel geboten

Und deshalb wird am Sonntag, 4. November, im Atelier in der Wachbacher Straße 58 auch viel geboten. Die Vereinsmitglieder haben dafür ein umfangreiches und abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt.

Willkommen sind Kinder, Jugendliche und natürlich auch Eltern und Großeltern sowie alle Interessierten, die das „unartige“ Kunstschaffen einmal näher kennenlernen wollen. Das Motto des Tages lautet „Wohlfühlen im Atelier unartig bei Kürbissuppe, Kaffee und Kuchen“, und von 11.30 bis etwa 16.30 Uhr gibt es viel zu sehen und zu erleben. Da kann geschnuppert werden im umfangreichen Kurs- und Workshopangebot.

Nachdem Oberbürgermeister Udo Glatthaar um 12 Uhr sein Grußwort gesprochen hat, gibt es folgende Angebote: Zunächst geben die „unartigen“ Mitglieder Informationen über den Verein, und die Bilderausstellung der im Atelier untergebrachten Galerie.

Von 13 Uhr bis etwa 14.30 heißt es dann Specksteinern mit Rudi Neugebauer, Drucken mit Franziska Eben von Racknitz und Zeichnen mit Gunter Schmitt.

Und von 15 bis etwa 16.30 Uhr stehen Filzen mit Sigrid Wetzel, Tonarbeiten mit Lothar Lempp und Malen mit Bernd Schepermann auf dem Programm.

Wem diese Namen bekannt vorkommen, der hat die „unartigen“ Künstler vielleicht schon beim Triartlon-Event gesehen, das regelmäßig das Kinder-Ferienprogramm ergänzt. pm