Bad Mergentheim

„Tag der Technik“ Kooperation Jugendtechnikschule/DHBW

Nachwuchs zum Staunen gebracht

Bad Mergentheim.Technik erlebbar machen und damit junge Menschen begeistern – ein Ziel, das die MINThoch4-Region, bestehend aus den Kommunen Bad Mergentheim, Assamstadt, Igersheim und Weikersheim, gemeinsam mit ihren Schulen, Unternehmen und der Dualen Hochschule mit vielfältigen Projekten verfolgt.

So veranstaltete die Jugendtechnikschule Taubertal (JTS) mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach, Campus Bad Mergentheim, zum dritten Mal einen spannendend „Tag der Technik“. Rund 60 Schüler der Grundschule Markelsheim und des Deutschorden-Gymnasiums waren in diesem Jahr zu Gast.

Die Zweit- und Drittklässler der Grundschule Markelsheim erlebten dabei in zwei Workshops die große Vielfalt der Technik: Sie bauten ein eigenes Raketenfahrzeug und nach Messen, Leimen und Montieren, erlernten sie auf spielerische Weise, was zum Beispiel ein Rückstoßantrieb ist. Dann ging es auf zum nächsten Workshop „Lego-Mindstorms: Roboter steuern – Das kannst Du auch!“, der von den MINT-Schüler-Mentoren des Deutschorden-Gymnasiums durchgeführt wurde. Hier erhielten die Grundschulkinder die Möglichkeit, Lego-Roboter zu programmieren, zu steuern und so spannende Aufgaben zu lösen.

„Es ist einfach faszinierend zu sehen, wie schnell die Kinder durch das praktische Tun technische Zusammenhänge erkennen und ihre Kreativität und ihr Forschergeist sich spürbar entwickelt,“ stellte Nicole Baier, Dozentin der Jugendtechnikschule Taubertal, strahlend fest.

Zwei Klassen der Jahrgangsstufe zehn des Deutschorden-Gymnasiums vertieften ebenso in zwei Workshops ihre Technik-Kenntnisse: Während am CAD-Programm zur Konstruktion eines Schlüsselanhängers Kreativität und räumliches Vorstellungsvermögen gefragt waren, mussten bei Bau einer LED-Taschenlampe und Löten der dazugehörigen Platine Sorgfalt und handwerkliches Geschick unter Beweis gestellt werden.

„Mit dem Tag der Technik der JTS können wir über den Lehrplan hinaus für die Technik begeistern und die hohe Motivation der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestätigt den Nutzen dieses Angebots“ so Professor Dr. Volker Siegismund von der DHBW.

Zufriedene Gesichter demnach sowohl bei Veranstaltern als auch bei den Schüler, schließlich durften die älteren Schüler den individuellen Schlüsselanhänger aus dem 3D-Drucker, die Taschenlampe und die jüngeren das Raketenfahrzeug mit nach Hause nehmen. pm