Bad Mergentheim

SKC Markelsheim Vereinsmeisterschaften ausgetragen / Teils hochdramatische Wettbewerbe / Stefanie Freymüller siegt bei den Frauen

Neuzugang Tobias Müller feiert gleich den Titel

Markelsheim.Bei den Sportkeglern des SKC Markelsheim wurde die Sommerpause dazu genutzt, um die Vereinsmeisterschaften der Männer und Frauen in der Vereinsgaststätte Ara auszutragen. Den Titel bei den Männern sicherte sich bei seinem ersten Pflichteinsatz auf den Bahnen des SKC Neuzugang Tobias Müller. Als Siegerin bei den Frauen ging erstmals Stefanie Freymüller hervor.

Insgesamt 15 Akteure bildeten bei den Männern das Starterfeld. In vier zuvor ausgelosten Gruppen ermittelten diese Teilnehmer zunächst in vier Sätzen über jeweils 20 Wurf (10 Volle/10 Abräumen) einen Gruppensieger. Dieser qualifizierte sich ebenso wie der jeweilige Zweitplatzierte der Gruppe für das Viertelfinale. In Gruppe 1 setzte sich erwartungsgemäß Helmut Freymüller als Gruppensieger durch, wobei er durch zwei Satzergebnisse von 102 Holz und 110 Holz bereits ein erstes Ausrufezeichen setzte. Den zweiten Platz sicherte sich in einem bis zum Ende des letzten Satzes offenen Duell Matthias Glaser vor Eckhardt Kleefeld. Noch spannender gestaltete sich der Spielverlauf in Gruppe zwei. Nachdem sich Tobias Müller mit einer konstant guten Leistung und einem Satzhöchstergebnis von 102 Holz den Gruppensieg geholt hatte, kämpfen Michael Rumm und Robin Kaltenbach erbittert um das verbleibende Ticket für das Viertelfinale. Da die beiden Spieler nach Abschluss der vier Sätze punktgleich waren, wurde der Gruppenzweite im Sudden Victory (drei Wurf auf die Vollen) ermittelt. Auch hier herrschte nach der ersten Wurfserie noch Gleichstand. Erst nach weiteren drei Würfen setzte sich Robin Kaltenbach denkbar knapp durch.

In der schon im Vorfeld am stärksten eingestuften Gruppe drei wurde den Zuschauern das höchste Kegelniveau der Gruppenphase geboten. Mit zwei hervorragenden Satzergebnissen von 102 Holz und 106 Holz sowie mit insgesamt drei von vier gewonnenen Sätzen eroberte schließlich Heiko Leber die Gruppenspitze. In einem engen Zweikampf mit Christian Freymüller behielt Timo Leber die Oberhand und setzte sich mit nur einem Punkt Vorsprung auf Platz zwei. In Gruppe vier traten nur drei Starter gegeneinander an. Hierbei ergatterten die Stammspieler Torsten Leber und Alois Schneider ungefährdet die letzten beiden Viertelfinalplätze. Der Gruppensieg ging hierbei knapp an Torsten Leber. Im Viertelfinale standen dann die Gruppensieger im direkten Duell über nur noch zwei Sätze den Zweitplatzierten der jeweiligen Parallelgruppe gegenüber. Die ersten drei Zweikämpfe entschieden jeweils die als Gruppensieger angetretenen Kegler ungefährdet für sich. Demnach zogen Helmut Freymüller, Tobias Müller und Heiko Leber ins Finale ein. Einzig Timo Leber gelang es als Gruppenzweiter, mit Torsten Leber einen Gruppensieger auszuschalten. Den Grundstein für diesen Erfolg bildete die stärkste Tageseinzelbahn des Turniers mit 111 Holz. Im Finale wurde die Entscheidung einer einzigen 20-Wurfserie zwischen den vier Finalisten herbeigeführt. Tobias Müller besiegelte endgültig einen perfekten Einstand in seinen neuen Verein und markierte mit seinem Ergebnis von 95 Holz den Bestwert im Finale. Jeweils nur ein Holz weniger kegelten Timo Leber und Heiko Leber. Aufgrund dieses Gleichstandes von 94:94 Holz wurde der Vizevereinsmeister der Männer schließlich im Sudden Victory ermittelt. Dieses entschied Heiko Leber am Ende mit 21:20 Holz für sich. Platz vier ging mit einer Finalbahn von 88 Holz an Helmut Freymüller. Am Turnier der Frauen nahmen vier Spielerinnen teil. Daher wurde unmittelbar ein Finale im bekannten Modus über vier Sätze zu jeweils 20 Wurf ausgespielt. Den ersten Finalsatz hatte zunächst Titelverteidigerin Doreen Freymüller gewonnen. Im zweiten und dritten Satz holte sich dann Stefanie Freymüller mit 83 und 89 Holz den Satzgewinn, so dass sie nach drei von vier Sätzen als neue Vereinsmeisterin feststand. Eine Wende erfuhr der Turnierverlauf im letzten Satz nur noch im Kampf um Platz zwei, indem sich Juliane Neft mit einem Neuner im letzten Schub um ein Holz vor Doreen Freymüller und damit auch auf Platz zwei schob.

Den vierten Platz belegte Ursula Braun. jn