Bad Mergentheim

Deutschordensmuseum Vortrag über Kanzlei- und Archivgebäude im Schloss am 15. Mai

Nicht auf einen Satz reduzieren

Archivartikel

Bad Mergentheim.Die Baugeschichte des Mergentheimer Deutschordensschlosses ist lang und wechselhaft, gezeichnet von Kriegen und Krisen, aber auch von Pracht und Prunk. Am Mittwoch, 15. Mai, 19 Uhr, befasst sich ein fünfter Vortrag im Rahmen des diesjährigen Jubiläums „800 Jahre Deutscher Orden in (Bad) Mergentheim“ mit einem besonderen Gebäudeteil des ehemaligen Residenzschlosses.

„Das Kanzlei- und Archivgebäude im Deutschordensschloss Mergentheim“ ist der Titel des Vortrags von Franziska Hentschl. Sie umreißt ihr Thema folgendermaßen: „Im Schatten der beeindruckenden barocken und klassizistischen Züge stehen die eher schlicht gehaltenen Verwaltungsbauten des Schlosses. Häufig betitelt als der erste eigenständige Archivbau im süddeutschen Raum scheint das Gebäude bedeutungsträchtig für das Ordensschloss und seine Geschichte zu sein. Aber ein genauer Blick auf Originalquellen aus dem 16. Jahrhundert zeigt, dass die Geschichte des Gebäudes und seiner Bedeutung für den Orden nicht einfach auf einen Satz reduziert werden kann.“

Franziska Hentschl studiert Latein und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Der Verein Deutschordensmuseumträgt die umfassende Reihe mit acht Vorträgen zum Jubiläum bei; seit Januar und noch bis November finden sie im Deutschordensmuseum statt. Der Eintritt ist frei. dom