Bad Mergentheim

Kopernikus-Realschule Erstmals Wettbewerb zur Förderung der naturwissenschaftlichen „Mint“-Fächer ausgetragen / 38 Teilnehmer

Nur die schnellste Falle konnte gewinnen

Einen „Mausefallenauto-Wettbewerb“ trugen die Schüler der Kopernikus-Realschule jetzt in ihrer Sporthalle aus.

Bad Mergentheim. Im Rahmen der Förderung der so genannten „Mint“-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) steht der Wettbewerb im Zeichen der Erweiterung bereits vorhandener Angebote an der Kopernikus-Realschule. Bei seiner ersten Austragung weckte er das Interesse von 38 Jugendlichen, die sich in einem Wettstreit maßen, wer mit den selbst konstruierten und anschließend gebauten Mausefallenautos die weiteste Strecke zurücklegen konnte. Es war ein heiß umstrittener Wettkampf, denn schließlich ging es um Preisgelder. Die Jury und Wettkampfleitung lag in den Händen der Physik- und Techniklehrer Klaas, Singer, Lanig und Knebel.

Ziel des Wettbewerbs war es also, ein selbst gebautes Auto mit einer Mausefalle als Antrieb eine möglichst weite Strecke fahren zu lassen. Neben der vorgegebenen Falle waren noch einige weitere Kriterien zu erfüllen, um zugelassen zu werden. Es herrschte eine fröhliche Atmosphäre, alle waren gut gelaunt und bestaunten die Konstruktionen der anderen. Vor dem eigentlichen Rennen wurde der Preis für das beste Design vergeben. Hier konnte sich die Jury nicht eindeutig festlegen. Daher gab es zwei erste Preise. Die beiden Teams „Die Bernsfelder Schafe“ mit Lenard Metzger, Valerie Fischer und Blanka Herrmann sowie das Team „Speedy Gonzales“ mit den Entwicklern Timo Eisinger und Tim Leiser sicherten sich den den ersten Platz und Preise.

Volle Konzentration

Nach ein paar Einfahrübungen und den letzten technischen Kniffen am Fahrzeug galt die volle Konzentration den zwei Wertungsläufen, deren beste Weite in die Bestenliste aufgenommen wurde.

Die erste sehr weite Strecke legte das Mausefallenauto vom Team „mir egal“ mit Linus Metzger, Tobias Uhl und Michael Gabel zurück. Mit 33,20 Metern im ersten und 37 Metern im zweiten Lauf sollte dieses Fahrzeug schließlich gewinnen. Mit einer Weite von 20 Metern landete das bereits in der Kategorie Design erfolgreiche Team „Speedy Gonzales“ mit deutlichem Abstand vor den weiteren Startern.

Doch im Kampf um den dritten Platz wurde es noch einmal spannend, denn das Auto „The legend“ von Robert Szmidt fuhr mit 11,70 Metern nur knapp hinter die Drittplatzierten „Glabborkischdeá“ der beiden Brüder Tim und Jan Heink, die mit 12,70 Metern ihren Fehlversuch im ersten Lauf souverän ausgleichen konnten.

Doch auch alle anderen Teilnehmer gaben ihr Bestes und machten mit ihren kreativen Fahrzeugen Meter gut. Es gab Autos mit zwei, drei oder vier Rädern. Die gefahrenen Strecken differierten ebenfalls erheblich. von wenigen bis hin zu vielen Metern quer durch die ganze Sporthalle reichten sie. Doch nicht nur beim eigentlichen Wettbewerb hatten alle Spaß – auch neben der Strecke wurden untereinander kleine Wettbewerbe ausgetragen. Die Sieger und Platzierten bekamen jeweils eine Urkunde und für die ersten Plätze waren sogar Geldpreise ausgeschrieben.

Nach einer Abschlussbesprechung über die Erfahrungen im Fahrzeugbau und die Kriterien des Wettbewerbs war den Beteiligten klar, dass dieser Wettbewerb im nächsten Schuljahr wieder ausgetragen werden soll. pm