Bad Mergentheim

Im Deutschordensschloss Architekturgespräche mit Anne-Julchen Bernhardt

Offenes Forum für Baukultur der Region

BAD MERGENTHEIM.Die „Heilbronner Architekturgespräche“ sind das offene Forum für Baukultur in der Region. Jetzt machen sie wieder in Bad Mergentheim Station: Am Mittwoch, 18. April, spricht Professor Anne-Julchen Bernhardt im Bad Mergentheimer Schloss.

Bernhardt hat an der RWTH Aachen und an der Kunstakademie Düsseldorf studiert. Seit 2008 ist die gebürtige Kölnerin Professorin für Gebäudelehre an der RWTH Aachen.

Gemeinsam mit Jörg Leeser betreibt sie seit 2000 das Büro BeL – Sozietät für Architektur in Köln. Seither ist eine Vielzahl von Studien und Projekten auf allen Maßstabsebenen von der Innenarchitektur bis zum Städtebau entstanden.

Beispielhaft ist das Engagement in Projektentwicklungen unter Beteiligung der Bürger.

Mit dem IBA-Projekt „Grundbau und Siedler“ hat das Büro prototypisch die Idee der baulichen Selbsthilfe und des Selbstbaus durch die künftigen Bewohner entwickelt. In ihrem Vortrag wird die Referentin auch die Chancen einer Landesgartenschau für die Stadt Bad Mergentheim aufgreifen. Die „Heilbronner Architekturgespräche“ haben sich seit Anfang der 1990er Jahre etabliert. Seitdem hat sich für die mehr als 100 Vorträge ein breites Publikum aus Bürgern, Architekten und Stadtplanern sowie Vertretern der Wirtschaft interessiert. Pro Jahr finden etwa vier bis fünf Veranstaltungen in Heilbronn, Neckarsulm, Schwäbisch Hall und Bad Mergentheim statt. Die Architekturgespräche werden zusätzlich von der Architektenkammer Baden-Württemberg, dem Bund Deutscher Baumeister sowie der Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken unterstützt.

Der Vortrag von Anne-Julchen Bernhardt beginnt um 19 Uhr im Roten Saal des Deutschordensmuseums im Schloss. Der Eintritt ist frei. Mehr Informationen über die Heilbronner Architekturgespräche und die Referentin sind auf der Internetseite www.heilbronner-architekturgespraeche.de zu finden. stv