Bad Mergentheim

Unterhalb der Wachbacher Straße Lagerhalle am frühen Samstagmorgen abgebrannt / 100 000 Euro Schaden / 45 Feuerwehrleute und Hubschrauber im Einsatz

Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

Archivartikel

Bad Mergentheim.Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Die Staatsanwaltschaft Ellwangen und die Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen.

Großer Sachschaden, aber keine Verletzten sind das Ergebnis eines Vollbrandes eines Lagerhauses am Stadtrand von Bad Mergentheim, Richtung Neunkirchen. Gegen 5.30 Uhr rückten am Samstagmorgen die Einsatzkräfte an die Wachbach aus, schräg unterhalb der Außenstelle des Landratsamtes (Wachbacher Straße) und nur gut 500 Meter Luftlinie von der Hauptfeuerwache entfernt.

Gebäude des Landkreises

Ein Lagergebäude der Kreisbehörde stand in Flammen. Es wurde laut Presseinformation vom Veterinäramt und Landwirtschaftsamt genutzt.

45 Floriansjünger der Abteilungen „Kernstadt“, Markelsheim und Althausen bekämpften den Brand und mussten zum Glück, so Einsatzleiter Karl-Heinz Barth (stellvertretender Stadtkommandant), keine Personen aus der Gefahrenzone retten.

Spezialisten der Spurensicherung der Polizei untersuchten bereits am Wochenende das Brandobjekt. Näheres zu den Tatumständen konnte zunächst aus ermittlungstaktischen Gründen nicht preisgegeben werden. Aber man gehe von einer Brandstiftung aus, so die Polizei.

Hubschrauber im Einsatz

Im Zuge der ersten Maßnahmen am Tatort – am frühen Samstagmorgen – wurde auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Die Kriminalpolizeidirektion Heilbronn sucht nun nach Zeugen.

Wer am Samstag, gegen 5.30 Uhr, im Bereich der Wachbacher Straße in Bad Mergentheim verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen hat, wird darum gebeten, sich bei der Kripo unter Telefon 07131 / 104- 4444 zu melden.

Der Sachschaden durch den Brand wird laut Polizeibericht auf 100 000 Euro geschätzt. Inzwischen machten sich sowohl Landrat Reinhard Frank als auch Oberbürgermeister Udo Glatthaar vor Ort ein Bild von den Schäden.

Das Gebäude diente übrigens früher einmal als Schweinestall des ehemaligen chirurgischen Kreiskrankenhauses, wie unserer Redaktion noch mitgeteilt wurde.