Bad Mergentheim

Caritas-Krankenhaus Ehepaar aus Rot am See freut sich über Neujahrsbaby / Personal blickt auf zwölf arbeitsreiche Monate zurück

Schnelle Geburt im Entspannungsbad

Lina Schaubrenner ist das erste Baby, das im neuen Jahr im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim zur Welt kam. Die Feiertage verpasste sie knapp. Zum Glück, wie ihre Eltern finden.

Bad Mergentheim. Lina Schaubrenner, das erste Baby im neuen Jahr im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim wurde zur Freude von Mutter Carolin und Vater Christian erst am 2. Januar geboren. „Lina kam vier Tage nach dem errechneten Geburtstermin und damit erst nach den Feiertagen zur Welt,“ sagte die stolze Mama nur drei Stunden nach der Geburt zu ihrem Babyglück. „Das ist super, denn jetzt hat sie ihren ganz eigenen Tag, an dem sonst keine Feierlichkeiten stattfinden“, ergänzte der frischgebackene Papa Christian.

Für das Ehepaar aus Rot am See ist es das erste Kind. Zwar kündigte sich die Geburt schon seit dem 28. Dezember mit ersten Wehen an, wie Mutter Carolin berichtete.

Im Kreis der Familie

Trotzdem konnten die Schaubrenners Silvester noch im Kreise von Familie und Freunden feiern. Als die Wehen dann kontinuierlich stärker wurden, ging es am Neujahrsabend ins Krankenhaus, wo Lina am Morgen des 2. Januars um 7.57 Uhr schließlich das Licht der Welt erblickte. „Es ging dann alles doch schneller als gedacht. Und so kam es, dass Lina – anders als geplant – beim Entspannungsbad in der Geburtswanne zur Welt kam“, erzählte Carolin Schaubrenner.

Die Geburt sei völlig normal und entspannt verlaufen, berichtete Hebamme Elena Dittmann: „Lina ist ein gesundes Mädchen mit 3430 Gramm und 50 Zentimetern Körpergröße.“

Mit den jungen Eltern freuen sich die Teams aus dem Kreißsaal und der Neugeborenenstation B2. Sie alle blicken auf ein arbeits-, aber vor allem erfolgreiches Jahr 2018 zurück: 1174 Geburten mit insgesamt 1195 Kindern. Im Schnitt macht das rund drei Geburten täglich – unter denen im vergangenen Jahr zudem 21 Mehrlingsgeburten waren. Gab es 2013 nur 945 Geburten, wurde 2014 erstmals die Tausendermarke (1015 Geburten) geknackt. 2017 stieg die Zahl der Entbindungen auf ein Rekordhoch von 1248. Diese Zahl hat man in diesem Jahr zwar nicht erreicht, jedoch zeichnet sich in der Jahresabschlussbilanz der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe ein durchweg positiver Trend im Hinblick auf die Kaiserschnittrate ab. Denn die liegt wie schon im Vorjahr unter dem deutschlandweiten Durchschnitt von über 30 Prozent. Die Jungen liegen mit Blick auf das vergangene Jahr mit einer Gesamtzahl von 607 ebenfalls wieder vor den Mädchen mit 588. ckbm